Die Grundstückspreise in Niederösterreich sind ein echtes Mysterium – hier gibt es eine ganze Palette an Preisen, die je nach Region stark variieren. Wenn du darüber nachdenkst, dir einen Baugrund zuzulegen, dann solltest du unbedingt einen Blick auf die verschiedenen Gegebenheiten werfen. Im nördlichen Waldviertel beispielsweise, da gibt es Orte wie Ludweis-Aigen, wo du für einen Quadratmeter gerade einmal 4 Euro hinblättern musst. Unglaublich, oder? Langschlag ist mit 5 Euro pro Quadratmeter auch ganz gut dabei. Aber es geht noch weiter: In Waldhausen darfst du immerhin 8 Euro zahlen, während in Eggern, Eisgarn und einigen anderen Gemeinden die Preise auf 9 Euro klettern. Wer es wirklich exklusiv mag, der schaut sich die Stadt Krems an – da kannst du bis zu 700 Euro pro Quadratmeter ausgeben. Ein ganz schöner Sprung, wenn man bedenkt, dass die Preise im Weinviertel, wie in Großkrut und Hadres, bei 10 Euro liegen.

In den Wachau-Gemeinden wird es ebenfalls spannend. Weißenkirchen und Dürnstein können sich mit Preisen von 350 und 285 Euro pro Quadratmeter sehen lassen. Wer sich fragt, wo die teuersten Grundstücke im Bezirk Korneuburg liegen, wird in Langenzersdorf und Gerasdorf fündig – hier sind es knappe 900 Euro, und selbst Bisamberg ist mit 850 Euro nicht viel günstiger. Ein echter Preisrausch! Im Mostviertel schwankt es dann wieder, von 20 bis 25 Euro in Puchenstuben und Schwarzenbach an der Pielach bis hin zu stolzen 300 Euro in Amstetten. Sogar in Waidhofen/Ybbs sind es bis zu 250 Euro pro Quadratmeter.

Die Preislandschaft im Zentralraum und Industrieviertel

Im Zentralraum schlagen die Preise ordentlich zu – Tulln und Atzenbrugg können bis zu 600 Euro pro Quadratmeter verlangen. St. Pölten überrascht mit einem Angebot: In Harland bekommst du die günstigsten Preise mit 150 Euro, während die noblen Lagen am Eisberg und Kupferbrunnberg bis zu 450 Euro kosten. Das Industrieviertel hat auch seine Eigenheiten. In Schwarzenbach in der Buckligen Welt sind es nur 19 Euro pro Quadratmeter. Und in Wiener Neustadt? Da geht’s bis zu 460 Euro im Ungarviertel und 300 Euro am Flugfeld. Ein ganz schöner Unterschied!

Der höchste Preis in Niederösterreich wird jedoch im Wohnpark Fontana in Oberwaltersdorf verlangt – hier liegt der Quadratmeterpreis bei sage und schreibe 1.250 Euro! Auch in Perchtoldsdorf, Klosterneuburg und Mödling kommt man nicht umhin, tief in die Tasche zu greifen: jeweils 1.200 Euro. Da fragt man sich schon, was da alles geboten wird. Für 1.150 Euro in Leopoldsdorf bekommst du nicht viel weniger, während in Mödling, Ölberg und Buchenberg die Preise bei 1.000 Euro liegen.

Ein Blick auf die Flächenverteilung

Die Flächenaufteilung in Niederösterreich ist ebenfalls interessant. Stark überwiegen die Äcker, Wiesen und Weiden mit 46,81%, gefolgt von Wäldern, die 39,31% ausmachen. Bauland und Gärten machen nur 2,60% aus – was einen schon ins Grübeln bringt. Die Bevölkerung in Niederösterreich beläuft sich laut den neuesten Daten auf 1.723.472 Menschen. Damit wird klar, dass der Platz, den wir zur Verfügung haben, nicht nur für die Natur, sondern auch für den Menschen ein wichtiges Thema ist.

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Die aktuellen Grundstückspreise in Österreich werden selbstverständlich kostenlos zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um Richtwerte, die je nach Region und anderen Faktoren variieren können. Und nicht zu vergessen: Aufschließungskosten sind hierbei noch nicht einmal enthalten. Die Informationen kommen von Gemeindeämtern, Transaktionsdaten aus dem Grundbuch und Maklerinformationen. Das macht die Preislandschaft in Niederösterreich zu einem spannenden Puzzle, das jeder für sich selbst zusammensetzen muss.