Waidhofen an der Ybbs: Jugendliche Radler setzen beeindruckendes Zeichen für nachhaltige Mobilität
Die Stadt Waidhofen an der Ybbs hat sich in den letzten Wochen als wahres Vorbild im Bereich nachhaltiger Mobilität präsentiert. Im Rahmen der Radland NÖ-Aktion „BikeRider“ haben Schülerinnen und Schüler gemeinsam die beeindruckende Zahl von rund 23.000 Radkilometern gesammelt. Da kann man nur sagen: Hut ab! Die HAK Waidhofen sticht dabei besonders hervor, denn die Jugendlichen legten sage und schreibe 19.800 Kilometer auf ihren Drahteseln zurück, was eine beachtliche Beteiligungsrate von 46 % bedeutet. Aber auch das BRG Waidhofen war nicht untätig und schloss sich mit 2.800 Radkilometern an. Zusammen haben die 1.061 Teilnehmenden aus 24 Schulen über 215.000 Kilometer geradelt. Das ist nicht nur ein starkes Stück, sondern auch ein echter Beitrag zur Umwelt!
Um die Motivation der Schüler:innen weiter anzufeuern, unterstützte die Stadtgemeinde Waidhofen eine spannende Eis-Challenge. Die 2AK der HAK Waidhofen bewies Teamgeist und Engagement und gewann diese Herausforderung mit fast 70 % Beteiligung und rund 16.400 zurückgelegten Kilometern. Die Belohnung? Eine Runde Eis für die ganze Klasse! Bürgermeister Werner Krammer lobte den Einsatz der Jugendlichen und betonte die Wichtigkeit von nachhaltiger Mobilität im Alltag. Sportlehrer Florian Zellhofer von der HAK und Harald Maderthaner vom BRG waren die treibenden Kräfte hinter dieser erfolgreichen Aktion.
Ein bisschen mehr über „BikeRider“
Das Projekt „BikeRider“ ist nicht nur eine einmalige Aktion, sondern Teil der fortwährenden Kampagne „NÖ radelt“. Hierbei werden Schüler:innen motiviert, ihre Schul- und Freizeitwege mit dem Rad zurückzulegen. Die Zielgruppe sind Jugendliche ab 14 Jahren, aber auch jüngere „Juniors“ sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Die Teilnahme erfolgt in drei einfachen Schritten: Zuerst wird ein Anmeldeblatt per E-Mail an bikerider@klimabuendnis.at geschickt, anschließend wird die Aktion in der Schule beworben und schließlich registrieren sich die Schüler:innen über die Plattform noe.radelt.at. So einfach kann es sein, aktiv zu werden!
Die gesammelten Kilometer können entweder online oder über eine App erfasst werden. Die Unterstützung bei der Bewerbung erfolgt durch Plakate und Informationsmaterialien. Und das Beste daran: Es gibt Preise zu gewinnen! Klassenpreise fördern den gemeinschaftlichen Zusammenhalt, und auch die Lehrkräfte, die fleißig radeln, können sich auf Gewinne freuen. Zudem gibt es einen Early-Bird-Bonus für Schulen, die sich bis zum 28. Februar anmelden. Das heißt, wenn mindestens drei Klassen in den ersten drei Wochen (bis zum 10. April) radeln, gibt es ein Snackpaket für die Schule. Ein bisschen Anreiz kann nie schaden, oder?
Aktive Mobilität im Fokus
Der Wind des Wandels weht auch anderswo. Im April 2023 wurde das Projekt „Fuß- und fahrradfreundliche Schule“ ins Leben gerufen, gefördert vom Umweltbundesamt (UBA) und dem Bundesumweltministerium (BMUV). Ziel ist es, die aktive Mobilität an Schulen zu stärken. In Deutschland werden an 30 Schulen Vor-Ort-Checks durchgeführt, um die Fuß- und Fahrradfreundlichkeit zu bewerten. Das klingt nach einer gelungenen Initiative!
Über 700 Teilnehmer:innen, darunter Schüler:innen, Eltern und Lehrer:innen, haben sich bereits in den Austausch über aktive Mobilität eingebracht. Digitale Workshops und Materialien sollen den Schulen helfen, ihre Angebote zu verbessern und die Schüler:innen zu motivieren. Auf der Website bildungsservice.org des VCD stehen kostenfreie Anleitungen für Vor-Ort-Checks zur Verfügung – ideal für alle, die ihre Schule ein wenig „fahrradfreundlicher“ gestalten wollen.
Die Maßnahmen, die in Waidhofen und darüber hinaus ergriffen werden, zeigen, dass aktives Radfahren nicht nur gesund ist, sondern auch einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Radfahren stärkt das Immunsystem, schont den Geldbeutel und ist einfach ein tolles Gefühl. Also, auf die Räder, fertig, los!
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