Am 28. und 29. Juni 2026 war es soweit – die mündlichen Abschlussprüfungen der Fachschule für Mechatronik an der HTL Waidhofen fanden statt. 26 engagierte Schüler traten an, um ihr Wissen unter Beweis zu stellen. Der Abteilungsvorstand, Dipl.-Ing. Klaus Riedler, leitete das Ganze mit einer Mischung aus Professionalität und gewohntem Charme. Die Aufregung war spürbar, denn zuvor hatten alle Kandidaten eine schriftliche Deutschklausur sowie eine praktische Fachklausur in der Werkstätte gemeistert. Und das Ergebnis? Alle Prüflinge bestanden! Ein Grund zum Feiern, der durch das Hissen einer weißen Fahne symbolisiert wurde. Wow, was für ein gemeinsames Erlebnis!
Besonders erfreulich war, dass fünf der Kandidaten einen ausgezeichneten Erfolg erzielten, während weitere fünf mit gutem Erfolg abschlossen. Das zeigt, wie gut die Ausbildung in Mechatronik ist – sie umfasst Mechanik, Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnologie, und das sowohl theoretisch als auch praktisch. Und das Beste daran? In der 4. Klasse absolvieren die Schüler ein 10-wöchiges Betriebspraktikum, für das sie vom Unterricht freigestellt werden. Das ist eine großartige Gelegenheit, erste Schritte in der Arbeitswelt zu machen und viele wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Der Weg in die Arbeitswelt
Gerade in einer Zeit, in der Technologisierung und Digitalisierung das Bild unserer Arbeitswelt prägen, sind Mechatroniker:innen gefragter denn je. Praktika in der Mechatronik bieten nicht nur Erfahrung in einer zukunftsträchtigen Branche, sondern vermitteln auch praktische Fähigkeiten. Typische Aufgaben im Praktikum umfassen das Testen und Instandhalten mechatronischer Systeme, das Programmieren von Steuerungen und die Mitwirkung an der Produktentwicklung. Und glaubt mir, da läuft einem das Wasser im Mund zusammen, wenn man an all die spannenden Projekte denkt, die auf einen warten!
Die Ausbildung bringt auch eine Reihe von wichtigen Voraussetzungen mit sich. Technisches Verständnis, mathematische Kenntnisse und Teamfähigkeit sind entscheidend. Und hey, auch analytisches Denken und gute kommunikative Fähigkeiten sind gefragt. Motivation und Lernbereitschaft sind das A und O, um in dieser Branche erfolgreich zu sein. Ihr merkt schon, es geht hier um mehr als nur trockene Theorie – es ist eine echte Herausforderung, die sich aber auszahlt! Praktische Erfahrungen sind für Bewerbungen in der Mechatronik essenziell, um bei Unternehmen aufzufallen.
Die Bedeutung von Mechatronik
Mechatronik vereint Mechanik, Elektronik, Informatik und sogar Programmierung. Mechatroniker:innen sind wahre Alleskönner – sie bauen, installieren, warten und optimieren mechatronische Systeme. In der heutigen Zeit, wo komplexe Produktionsanlagen und ein Fachkräftemangel herrschen, sind diese Fachkräfte unverzichtbar. Egal ob in der Automobilproduktion, im Maschinenbau oder in der Medizintechnik – die Möglichkeiten sind schier endlos!
Und es gibt noch mehr: Die Digitalisierung verändert den Arbeitsalltag, neue Technologien wie Condition Monitoring oder Predictive Maintenance erfordern ein ständiges Lernen und Anpassen. Mobile Endgeräte, AR-Brillen und digitale Zwillinge sind nur einige der neuen Werkzeuge, die Mechatroniker:innen nutzen. Das eröffnet spannende Perspektiven! Außerdem, die Einstiegsgehälter sind auch nicht zu verachten – zwischen 38.000 und 48.000 Euro brutto jährlich, und mit etwas Erfahrung kann man sogar bis zu 60.000 Euro verdienen. Das sind doch tolle Aussichten, oder?
Die Abschlussfeier der HTL Waidhofen bildete einen würdigen Abschluss der Prüfungszeit. Klassenvorstand FOL Dipl.-Päd. Johannes Kittinger hielt einen bewegenden Rückblick auf die Schuljahre und wünschte den Schülern alles Gute für die Zukunft. Es war ein emotionaler Moment, der die harte Arbeit und das Engagement der Schüler würdigte. Man spürte die Aufregung und den Stolz in der Luft, während die Absolventen in ihre neue Lebensphase eintreten. Auf jeden Fall eine Zeit, die sie nie vergessen werden!