Heute ist der 30.05.2026 und es gibt Grund zur Freude im Bezirk Waidhofen an der Thaya! Bei der ersten Speicher-Liga Niederösterreichs in Baden wurde die Marktgemeinde Vitis als Bezirkssieger ausgezeichnet. Ein schöner Erfolg, wenn man bedenkt, wie wichtig die Speicherung von Energie für die Zukunft ist. Der Wettbewerb prämierte die Gemeinden, die im Jahr 2025 den größten Zuwachs an Speicherkapazität vorweisen konnten. Und Vitis, das kleine Juwel unter den Gemeinden, hat hier ganz schön abgeräumt!
Die Auszeichnungen wurden feierlich von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und eNu-Geschäftsführer Herbert Greisberger überreicht. Dabei stellte sich heraus, dass Vitis mit einer Speicherkapazität von 754 Wattstunden pro Einwohner bereits 75% des angestrebten Ziels von 1 kWh pro Kopf bis 2030 erreicht hat. Im Vergleich dazu steht der Landesmeister Edlitz mit 5,38 kWh pro Kopf nicht schlecht da, aber Vitis hat sich ordentlich ins Zeug gelegt.
Speicher und ihre Bedeutung
Im gesamten Niederösterreich gibt es mittlerweile 40.000 Speicher mit einer beeindruckenden Gesamtkapazität von 575.000 kWh. Das Ziel ist klar: der Strombedarf in Österreich soll bis 2030 um ein Viertel steigen. Experten empfehlen, dass wir bis dahin insgesamt 1,7 GWh Speicher für Niederösterreich benötigen. Wenn man bedenkt, dass Speicher den Eigenverbrauch von PV-Strom von 30% auf bis zu 80% steigern können, ist das nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine echte Chance für unsere Gemeinden.
Der Bezirk Waidhofen/Thaya hat zurzeit 902 Speicheranlagen, die schon 51% des Bedarfs bis 2030 abdecken. Das ist doch mal ein Wort! Die Energie- und Umweltagentur bietet dazu sogar ein kostenloses Beratungsservice für alle, die sich mit dem Thema Speicheranschaffungen beschäftigen möchten. Es gibt also Unterstützung, wenn man den eigenen Beitrag zur Energiewende leisten will.
Ein Symposium voller Ideen
Das erste Speicher-Symposium in Baden war ein echter Magnet für Experten aus der Energiebranche, Wirtschaft und Forschung. Mit 250 Teilnehmern war es ein Ort des Austauschs und der Ideen. Die Stadt Baden, die Klima- und Energie-Modellregion sowie die Energie- und Umweltagentur NÖ haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um diese Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Es zeigt sich, dass die Speichertechnologien sich dynamisch entwickeln und sogar das Wachstum der Photovoltaik übertreffen. Mit über 160.000 Photovoltaikanlagen und einer Gesamtleistung von 3,3 GWh in Niederösterreich sind wir auf dem richtigen Weg.
Die Zukunft sieht also vielversprechend aus. Vitis hat nicht nur den Bezirkssieg errungen, sondern ist auch ein Beispiel dafür, wie Gemeinden sich aktiv an der Energiewende beteiligen können. Wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, schaffen wir es, die Herausforderungen zu meistern und den Weg für eine nachhaltige Energiezukunft zu ebnen. Man darf gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln werden! Schließlich ist die Energiewende kein Sprint, sondern ein Marathon – und da ist jeder Schritt, jede Initiative und jede Idee Gold wert!