Am 30. April 2026, im Festspielhaus St. Pölten, war es endlich so weit: Voodoo Jürgens und die Ansa Panier traten auf. Der Abend stand ganz im Zeichen des neuen Albums „Gschnas“, das erst einen Monat zuvor erschienen war. Das Konzert, ein Sitzkonzert, gab dem Publikum die Möglichkeit, tief in die Klänge einzutauchen. Die Stimmung war anfangs etwas verhalten – es schien, als ob einige Gäste „auf gut Glück“ gekommen waren, um den Liedermacher und seine Truppe zu erleben. Doch mit der Zeit schaffte es Voodoo Jürgens, die Zuhörer aus ihrer Reserve zu locken, auch wenn der Versuch, das Publikum zum Mitsingen zu animieren, zunächst nicht den gewünschten Erfolg brachte.

Die Vorband, die Laundromat Chicks, sorgte bereits für Furore mit ihrem modernen Indie Rock und einer Grunge-Attitüde, die frisch und ansteckend wirkte. Viele Besucher waren sich einig: Diese Band hat Potenzial! In den Pausengesprächen hörte man nur Gutes über die Chicks und ihren Auftritt. Voodoo Jürgens selbst begann den Abend mit dem Hit „Heite grob ma Tote aus“, und die ersten Klänge seiner neuen Lieder entfalteten sich. Die Favoriten des Abends waren schnell ausgemacht: „Langsam wirst ma fremd“, „Vaschwindn“, „De An und de Aundan“ und „Da Dings“ sorgten für viel Jubel und am Ende für tosenden Applaus von zufriedenen Besuchern.

Ein neues Kapitel: „Gschnas“

Das Album „Gschnas“ stellt eine Frischzellenkur für Voodoo Jürgens dar. Es ist sein viertes Werk, das drei Jahre nach „Wie die Nocht noch jung wor“ das Licht der Welt erblickte. Musikalisch abwechslungsreicher als je zuvor, thematisiert es alltägliche Beobachtungen. Typische Elemente des Wienerliedes, Wirtshaus-Melancholie und sogar Einflüsse von Größen wie Tom Waits sind deutlich zu spüren. Der Titelsong selbst spricht das Feiern und den Wunsch nach Unbeschwertheit an – und das ist genau das, was man von einem „Gschnas“ erwartet!

Die neue Platte zeigt, dass das Wienerlied auch im Jahr 2026 noch relevant ist. Zehn Jahre nach seinem Debüt hat Jürgens an neuem Material im deutschen Norden gearbeitet und präsentiert sich mit einer revitalisierten Live-Band. Auch die Trackliste ist eine kleine Sensation: Neben den bereits genannten Hits finden sich weitere Schätze wie „Kassiber“, das mit seiner zarten Melodie an Leonard Cohen erinnert oder „Taxitänzer“, das den typischen Beisl-Schmäh thematisiert. Nostalgische Klänge der 1950er Jahre sind in „Da Dings“ spürbar und machen das Album zu einer bunten Mischung.

Was erwartet uns noch?

Fans dürfen sich freuen, denn Voodoo Jürgens hat bereits einige weitere Termine angekündigt. Am 14. August wird er an der Donaubühne Tulln auftreten, gefolgt von einem Open-Air-Konzert in der Arena Wien am 24. September. Und für alle, die es bis dahin nicht erwarten können: Am 10. April 2026 gibt es ein ausverkauftes Konzert in der SZENE Salzburg. Dort wird er ebenfalls sein neues Album präsentieren – ein Ereignis, auf das sich die Fans schon jetzt freuen. Und das nicht ohne Grund: Die Laundromat Chicks werden als Support-Act dabei sein, während die Multiinstrumentalistin Palinstar mit ihren Americana-Melodien und „Spenglish“ die Bühne bereichern wird.

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Voodoo Jürgens bleibt ein Phänomen der österreichischen Musikszene, und sein neuestes Werk, das so viel mehr ist als nur ein Album, zeigt uns, dass die Kunst des Wienerlieds nach wie vor blüht und gedeiht. Ein Abend voller Emotion, Musik und Gemeinschaft, der die Herzen der Zuhörer berührt hat – und das ist erst der Anfang.