Klangvolle Zeitreise: 20 Jahre Barockfestival St. Pölten im Dom gefeiert
Heute ist der 24.06.2026 und während die Stadt St. Pölten im sommerlichen Glanz erstrahlt, hat ein ganz besonderes Event die Herzen der Musikliebhaber höher schlagen lassen. Das Jubiläumskonzert zum 20. Barockfestival St. Pölten fand am 13. Juni 2026 im ehrwürdigen Dom St. Pölten statt. Hier kamen alte Meister und neue Klänge zusammen, um die Zuhörer auf eine musikalische Reise zu entführen.
Unter der Leitung von Otto Kargl, dem ehemaligen Domkapellmeister, brillierte die Cappella Nova Graz Vocale e Strumentale mit einem Programm, das die Werke von Johann Sebastian Bach und Thomas Daniel Schlee in den Mittelpunkt stellte. Ein spannendes Aufeinandertreffen, das die geistliche Vokalmusik Bachs mit Schlees Komposition „Tota pulchra es“ kontrastierte.
Ein musikalisches Fest
Die Solisten des Abends – Katharina Wegscheider (Sopran), Anna Kargl (Mezzosopran), Matus Simko (Tenor), Stefan Zenkl (Bariton) und Ludwig Lusser (Orgel) – schafften es, die Besucher in ihren Bann zu ziehen. Ein Programm, das die Herzen der Zuhörer eroberte, gliederte sich in mehrere eindrucksvolle Teile: Bachs „NACH DIR, HERR, VERLANGET MICH BWV 150“ dauerte 15 Minuten und leitete das Konzert ein, gefolgt von Schlees „Tota pulchra es“ mit 7 Minuten, das mit seiner Melodie verzauberte.
Die Darbietungen gingen weiter mit Bachs Meisterwerken: „Jesu, meine Freude, BWV 227“ (20:30 min), die „Lutherische Messe in g-moll BWV 235“ (27:49 min), und schließlich „Ich habe genug, BWV 82“ (10:05 min). Man spürte förmlich, wie sich die Klänge im Dom ausbreiteten und die Besucher in eine andere Zeit entführten.
Ein Rückblick auf 20 Jahre
Das Barockfestival St. Pölten hat in den letzten zwei Jahrzehnten nicht nur einen festen Platz im kulturellen Leben der Stadt gefunden, sondern auch zahlreiche Menschen mit der Vielfalt der Barockmusik begeistert. Weitere Informationen über die Geschichte und die kommenden Veranstaltungen sind auf der offiziellen Webseite zu finden.
Das Jubiläumskonzert war nicht nur ein Fest der Klänge, sondern auch ein Anlass, um die Gemeinschaft zu feiern, die über die Jahre hinweg gewachsen ist. Es war ein Abend voller Emotionen – von der ergreifenden Musik bis hin zu den strahlenden Gesichtern im Publikum. Die Kombination aus historischem Ambiente und zeitgenössischer Musik schafft einen einzigartigen Rahmen, der die Herzen aller Anwesenden berührt hat.
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