Heute ist der 17. Mai 2026, und in Scheibbs gibt es einen Grund zu feiern! Eine feierliche Zertifikatsverleihung in Grafenwörth hat fünf Absolventen aus den Bezirken Melk und Scheibbs in den Mittelpunkt gerückt. Sie sind Teil von insgesamt 282 Teilnehmenden, die in dieser Saison an 18 LFI-Zertifikatslehrgängen teilgenommen haben. Ein spannendes Geschehen, das zeigt, wie wichtig Weiterbildung für die Entwicklung der Landwirtschaft ist.

Johannes Schmuckenschlager, Präsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, war da und hat eindringlich die Bedeutung der Weiterbildung für die Zukunft des ländlichen Raums hervorgehoben. „Es ist unerlässlich, dass wir unsere Kenntnisse ständig erweitern, um den Herausforderungen der modernen Landwirtschaft gewachsen zu sein“, sagte er. An dieser Stelle könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass er sich über die Wichtigkeit von Bildung beinahe so leidenschaftlich äußert wie ein Landwirt, der seine frisch geernteten Äpfel lobt.

Ein breites Spektrum an Themen

Das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) ist nicht nur eine Anlaufstelle für die Absolventen, sondern die größte Erwachsenenbildungseinrichtung im ländlichen Raum Österreichs. Jährlich werden hier über 14.000 Kurse mit mehr als 300.000 Teilnahmen angeboten. Das ist eine Menge an Wissen, die da vermittelt wird! Die Themenpalette reicht von traditionellem Handwerk und Digitalisierung bis hin zu innovativen Betriebszweigen wie Green Care und Urlaub am Bauernhof. Es ist fast so, als würde man ein großes Buffet an Wissenshäppchen aufgetischt bekommen!

Die LFI-Zertifikatslehrgänge sind einheitlich geregelt und anerkannt, was sie zu einer verlässlichen Wahl für aktive Bäuerinnen und Bauern sowie für all jene macht, die ein Interesse an Natur, Ernährung oder Pädagogik haben. Der modulare Aufbau mit mindestens 80 Unterrichtseinheiten und einer Abschlussarbeit oder Prüfung sorgt dafür, dass die Teilnehmer nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch bestens vorbereitet werden. Themen wie Kräuterpädagogik, Agroforst, Reitpädagogik und Brotsommelière sind nur einige der spannenden Inhalte, die auf dem Lehrplan stehen.

Die Zukunft im Blick

Andreas Ehrenbrandtner, Obmann des LFI NÖ, hat betont, dass die kontinuierliche Weiterentwicklung der Bildungsangebote oberste Priorität hat. Man plant bereits 1.470 Bildungsveranstaltungen für das Jahr 2025! Da kommt man fast nicht mehr mit dem Lesen nach! Und während man sich auf diese aufregenden neuen Möglichkeiten freut, denkt man auch an die jüngsten Lehrgänge wie Stallprofi, Klauenpfleger oder Bodenpraktiker, die alle auf die speziellen Bedürfnisse der Landwirtschaft ausgerichtet sind.

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Die Rolle des LFI ist nicht zu unterschätzen. Es ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 1972 besteht und von Landwirtschaftskammern sowie anderen landwirtschaftlichen Organisationen gefördert wird. Es wird ein großer Wert auf die persönliche und berufliche Entwicklung gelegt, was sich positiv auf die gesamte Branche auswirkt. Die Trainer sind meist Experten der Landwirtschaftskammern, die ihr Wissen gerne weitergeben.

In einer Zeit, in der sich die Anforderungen an die Landwirtschaft ständig weiterentwickeln, ist Bildung der Schlüssel. Die Herausforderungen und Chancen, die sich durch neue Technologien und unternehmerische Ansprüche ergeben, werden durch die Weiterbildung bewältigt. Das LFI ist hier ein wichtiger Partner für all jene, die im ländlichen Raum aktiv sind und sein wollen.