Heute ist der 15.07.2026, und was sich hier in Niederösterreich in Sachen Export tut, ist ganz schön spannend! Im Jahr 2025 haben unsere Unternehmen Waren im Wert von 28,34 Milliarden Euro ins Ausland verkauft. Ja, richtig gelesen! Das sind einige beeindruckende Zahlen, auch wenn wir im Vergleich zu 2024 einen Rückgang von 1,1 Prozent hinnehmen mussten. Trotzdem belegt Niederösterreich im Bundesländervergleich den dritten Platz – das kann sich sehen lassen!

Die wichtigsten Exportmärkte sind Deutschland, Ungarn, Italien, Tschechien und Polen. Deutschland ist zwar nach wie vor der wichtigste Handelspartner mit einem Exportwert von 7,4 Milliarden Euro, aber hier hat sich ein Rückgang von 3,3 Prozent bemerkbar gemacht. Auf der anderen Seite freut es uns, dass die Exporte nach Ungarn (+0,5 %), Italien (+3,7 %), Tschechien (+2,1 %) und Polen (+1,0 %) sogar gestiegen sind. Ein Lichtblick! Auch in die USA sind die Exporte allerdings um satte 17,9 Prozent gefallen und belaufen sich nur noch auf 1,38 Milliarden Euro. Irgendwie sind die Handelsbeziehungen da wackelig geworden.

Exportdynamik im Wandel

Im Jahr 2023 haben wir sogar die Marke von 30 Milliarden Euro Warenexportwert überschritten! Ein wahnsinniger Erfolg, der jedoch durch die verhaltende Exportdynamik etwas getrübt wird. Rund 70 Prozent des Gesamtexports gehen in die zehn wichtigsten Exportmärkte. Und ja, Deutschland ist mit über 26 Prozent nach wie vor ganz oben auf der Liste. Aber die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Im Jahresvergleich haben die Exporte nach Deutschland um 9,4 Prozent nachgelassen, während es in die USA nur einen geringen Anstieg von 1,6 Prozent gab. Da sind die Zölle in den USA auf Waren aus der EU sicher nicht hilfreich – die Unsicherheiten wachsen.

Die fünf wichtigsten Exportwarengruppen sind Maschinen und mechanische Geräte, elektrische Maschinen, mineralische Brennstoffe, Zugmaschinen sowie Waren aus Eisen oder Stahl. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass es hier Rückgänge gibt. Maschinen und mechanische Geräte fielen um 8,1 Prozent, mineralische Brennstoffe um 4,3 Prozent und Zugmaschinen sogar um 6,2 Prozent. Auf der positiven Seite stehen die elektrischen Maschinen mit einem Zuwachs von 1,8 Prozent und Waren aus Eisen oder Stahl, die um 5,8 Prozent gestiegen sind. Das ist schon ein bisschen beruhigend!

Neue Chancen und Herausforderungen

Die WKNÖ-Präsident Ecker sieht Chancen in neuen EU-Handelsabkommen, zum Beispiel mit Indien. Das könnte für unsere Unternehmen neue Wege eröffnen. Besonders spannend wird es im Sicherheits- und Verteidigungsbereich, wo Europa stark investiert und heimische Firmen profitieren sollen. Auch die Expo 2027 in Belgrad könnte eine hervorragende Möglichkeit bieten, sich in Südosteuropa zu positionieren.

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Die Exportabteilung in Niederösterreich ist dabei, Unternehmen tatkräftig bei der Markterschließung zu unterstützen. Die IV-NÖ-Präsident Ochsner hebt den internationalen Ruf unserer Betriebe hervor, warnt jedoch gleichzeitig vor hohen Kosten und Unsicherheiten. Ein schmaler Grat, auf dem wir uns bewegen!

Besonders erwähnenswert ist der Anstieg der Pharmaexporte um 40 Prozent. Was für ein Wachstum! Auch Holz- und Holzwaren sowie Papier und Pappe verzeichnen Zuwächse. Das zeigt, dass es auch Lichtblicke gibt, wenn man sich umschaut.

Wie es weitergeht? Das bleibt spannend! Die Infrastruktur in Europa wird weiter ausgebaut, und der europäische Binnenmarkt bietet uns viele Wachstumschancen. Ich bin mir sicher, dass wir mit den richtigen Maßnahmen und einem Schuss Optimismus auch die Herausforderungen meistern werden. Die Zukunft des niederösterreichischen Exports ist voller Potenzial!

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