Heute ist der 15. Mai 2026 und in Neunkirchen tut sich ordentlich was – vor allem, wenn es um die Musikschule im Stadtzentrum geht. Bürgermeister Peter Teix hat sich die Rettung dieser kulturellen Institution auf die Fahnen geschrieben. Die Pläne für den Lifteinbau sind bereits in trockenen Tüchern und auch beim Denkmalamt hat die Stadt einen Förderantrag eingereicht. Das Ziel? Die Musikschule soll nicht nur erhalten, sondern auch auf Vordermann gebracht werden! Die anstehenden Sanierungsarbeiten umfassen den Einbau eines Lifts, eine frische Fassade, neue Fenster und eine Renovierung der Innenräume. Teix ist sich der Bedeutung dieser Schule bewusst: Hier werden Talente gefördert, die vielleicht schon bald die Bühnen der Welt erobern.
Die politische Stimmung ist allerdings alles andere als harmonisch. Teix übt scharfe Kritik an den Oppositionskandidaten, die seiner Meinung nach nur Neunkirchen für ihre eigenen Karriereziele nutzen wollen. Besonders im Visier hat er den FPÖ-Kandidaten Helmut Fiedler. Und während Teix seine eigenen Erfolge, wie den Neubau der Furt-Brücke und den erfreulichen Rechnungsabschluss von 4,2 Millionen Euro über dem Plan, betont, wird die Opposition nicht müde, ihre Schmutzkübel-Aktionen gegen ihn zu fahren. Stadtparteiobmann Armin Zwazl lässt sich nicht lumpen und verurteilt diese Angriffe scharf.
Ein Blick auf die Förderungen
Die Sanierung der Musikschule könnte auch von einem Bundesprogramm profitieren, das seit 2016 besteht. Es zielt darauf ab, kommunale Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur zu sanieren. Hierbei stehen Städte und Gemeinden im Fokus, die Eigentümer solcher Einrichtungen sind. Ziel ist es, den Sanierungsstau abzubauen und die sozialen Infrastrukturen zu verbessern – vor allem bei Schwimmhallen und Sportstätten. Bis 2021 wurden bereits 904 Projekte mit rund 1,5 Milliarden Euro gefördert. Ein echter Segen für Gemeinden, die oft mit knappen Budgets kämpfen.
Die Fördermittel sind im Wirtschaftsplan des Klima- und Transformationsfonds verankert und sollen auch energetische Sanierungen vorantreiben, um die Klimaziele zu erreichen. Das bedeutet, dass die Projekte hohe energetische Anforderungen erfüllen müssen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Gemeinden, die auf nachhaltige Lösungen setzen wollen. Für die Jahre 2022 und 2023 stehen insgesamt etwa 645 Millionen Euro zur Verfügung, um weitere 222 Projekte zu unterstützen. Vielleicht kann auch Neunkirchen von diesem Schub profitieren und die Musikschule in ein neues, nachhaltiges Zeitalter führen.
Die Wahlen stehen vor der Tür, am 31. Mai wird gewählt. Die FPÖ hat bereits klar gemacht, dass sie in Neunkirchen starken Widerstand leisten will. Ob Teix und seine ÖVP mit ihren Erfolgen und dem klaren Fokus auf die Musikschule punkten können? Die Zeit wird es zeigen, aber eines steht fest: Die Bürger von Neunkirchen dürfen sich auf eine spannende Zeit einstellen!