Heute ist der 10.07.2026 und in Achau, einem kleinen Ort in der Nähe von Mödling, tut sich was. Der Gemeinderat hat kürzlich eine Zusammenarbeit mit dem Betreiberkonsortium Energiepark Bruck/Leitha und Wien Energie beschlossen. Ein Schritt, der für viele wie ein Lichtblick in der Entwicklung des geplanten Windparks erscheint. Bürgermeisterin Marion Thurner, die mit viel Engagement die Geschicke der Gemeinde lenkt, bezeichnet diese Vereinbarung als einen bedeutenden Meilenstein. Es ist fast so, als ob die Gemeinde sich jetzt auf einen neuen Weg begibt – und das nicht nur auf dem Papier, sondern mit einem konkreten Ziel vor Augen.

Die Genehmigung für das ambitionierte Windkraftprojekt liegt nun beim Amt der Niederösterreichischen Landesregierung. Das klingt zwar bürokratisch, ist aber der Schlüssel zur Umsetzung. Bereits im Jahr 2023 hatte der Gemeinderat einstimmig beschlossen, das Vorhaben weiterzuverfolgen. Ein Zeichen der Einigkeit, das in der heutigen Zeit nicht gerade selbstverständlich ist. Und 2024 kam die Bestätigung: Die Windkraftzone in Achau wurde vom Land geprüft, und das Naturdenkmal Achauer Haad blieb unberührt – ein Zeichen, dass man hier ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Natur- und Klimaschutz sucht.

Ein langer Weg bis zur Umsetzung

Der Verhandlungsprozess, der nun in die nächste Runde geht, wurde von Altbürgermeister Johannes Würstl initiiert und nach der Gemeinderatswahl 2025 von Marion Thurner weitergeführt. Am 3. Juli 2026 wurde der Partnerschaftsvertrag schließlich unterzeichnet. Die Bürgermeisterin betont immer wieder, wie wichtig es ist, das Projekt aktiv mitzugestalten und die Interessen der Gemeinde zu wahren. Es ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine soziale: Wie wird die Bevölkerung auf die Veränderungen reagieren?

Ein Initiativantrag der FPÖ Achau zur Durchführung einer Volksbefragung wurde zwar abgelehnt, da er nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprach, doch die Gemeinde plant, die Bevölkerung regelmäßig über den Projektstand und die nächsten Schritte zu informieren. Das ist wichtig, denn in den kommenden Wochen sind Informationsmaßnahmen vorgesehen, und auch die betroffenen Grundeigentümer sollen gesondert informiert werden. Es klingt fast so, als würde die Gemeinde alle an Bord holen wollen, um gemeinsam in die Zukunft zu steuern.

Was kommt als Nächstes?

Die Umsetzung des Windkraftprojektes wird wohl einige Jahre in Anspruch nehmen und benötigt diverse Genehmigungen durch die zuständigen Behörden des Landes Niederösterreich. Es ist ein Marathon, kein Sprint. Und während die ersten Turbinen vielleicht noch in der Ferne stehen, spürt man bereits jetzt das Aufeinandertreffen von Fortschritt und Tradition in Achau. Die Gemeinde steht vor einer großen Chance, sich in der erneuerbaren Energiebranche zu positionieren und gleichzeitig die Natur zu respektieren.

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Es bleibt spannend, wie sich das Projekt entwickeln wird und welche Reaktionen es in der Bevölkerung hervorruft. Werden die Achauerinnen und Achauer die Windräder als Symbol des Wandels oder als störendes Element in ihrer malerischen Landschaft sehen? Eines ist sicher: In den nächsten Jahren wird sich hier einiges tun, und die Gemeindeverwaltung hat die Aufgabe, die Bürgerinnen und Bürger auf diesem Weg mitzunehmen.

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