Lebensfreude und Gemeinschaft: Zehn Jahre Pflege- und Förderzentrum Perchtoldsdorf
Es war ein ganz besonderer Tag in Perchtoldsdorf, als das Pflege- und Förderzentrum (PFZ) sein zehnjähriges Bestehen des Neubaus feierte. Ein Festakt, der nicht nur für die Mitarbeiter und Bewohner, sondern auch für Gäste aus der Politik und dem Gesundheitswesen ein Highlight war. Die Direktorin Ulrike Hanslik hieß alle Anwesenden herzlich willkommen und bereitete den Boden für eine Feier, die sowohl emotional als auch voller Lebensfreude war.
Ein Rückblick auf das letzte Jahrzehnt zeigte, wie wichtig dieses Zentrum für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen ist. Die Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Vorständin Elisabeth Bräutigam unterstrichen in ihren Ansprachen die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit. Pflege, Therapie, Medizin und Pädagogik – hier arbeiten alle Hand in Hand, um den Bewohnern die bestmögliche Teilhabe und Lebensqualität zu bieten. Man spürte, dass diese Gemeinschaft mehr ist als nur ein Arbeitsplatz; sie ist ein Ort des Miteinanders, der Geborgenheit und der Hoffnung.
Ein Fest der Lebensfreude
Der Höhepunkt der Feier war ohne Zweifel der Rollstuhltanz der Bewohner. Da flogen die Räder über den Boden, und die Begeisterung war förmlich greifbar. Es war ein Ausdruck von Lebensfreude, der alle Anwesenden mitriss und zeigte, welche Gemeinschaft hier gewachsen ist. Das Lachen, die Musik und die fröhliche Stimmung im Garten – nicht zu vergessen die kulinarischen Köstlichkeiten und die Fotoausstellung, die Erinnerungen an die letzten zehn Jahre wachriefen.
So ein lebendiger Rückblick ist nicht nur wichtig für die Vergangenheit, sondern auch für die Zukunft. Die Mitarbeiter des PFZ haben es sich zur Aufgabe gemacht, jedem Bewohner die individuelle Förderung zukommen zu lassen, die er benötigt. Diese Unterstützung ist essentiell, besonders für Menschen mit komplexen Mehrfachbeeinträchtigungen. Ein abwechslungsreicher Tagesablauf, Gemeinschaftserlebnisse und die Möglichkeit, sich selbstbestimmt zu entfalten – das sind die Bausteine, die hier aufeinander aufbauen.
Gemeinsame Wege in die Zukunft
Ein weiterer Aspekt, der bei der Jubiläumsfeier zur Sprache kam, war die enge Einbindung von Angehörigen und die Zusammenarbeit mit anderen Fachstellen. In der täglichen Arbeit werden Gestik, Mimik und andere körperliche Signale der Bewohner wahrgenommen, um deren Bedürfnisse besser zu verstehen und zu erfüllen. Das ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance, die Lebensqualität der Menschen hier zu verbessern.
Die Vision, die dieses Zentrum verfolgt, wird von einem starken interdisziplinären Team getragen. Egal, ob es um Pflege, Therapie oder Pädagogik geht – hier findet eine optimale Zusammenarbeit statt. Die Mitarbeiter sind nicht nur Fachleute, sie sind auch Menschen mit Herz und Verständnis für die besonderen Bedürfnisse ihrer Schützlinge.
So bleibt zu hoffen, dass das Pflege- und Förderzentrum Perchtoldsdorf auch in den kommenden Jahren auf diesem Weg weitergeht, um noch mehr Lebensqualität und Teilhabe für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen zu ermöglichen. Das Jubiläum, so scheint es, war erst der Anfang eines neuen Kapitels in der Geschichte dieses besonderen Ortes.
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