Heute ist der 25.06.2026 und ein Blick auf die politischen Entwicklungen in Mödling zeigt, dass sich viel getan hat. Marlene Zeidler-Beck und Matthias Zauner, die vor einem Jahr den Bezirksvorsitz der VP Mödling übernommen haben, ziehen eine positive Bilanz. Ihr Motto „Mödling, ein Bezirk der Zukunft macht“ steht nicht nur auf dem Papier – es wird auch gelebt! Die beiden haben nicht nur frischen Wind in die Parteistrukturen gebracht, sondern auch dafür gesorgt, dass alle Gemeinden im Bezirksparteivorstand vertreten sind. Das Durchschnittsalter von 48 Jahren spricht für eine gute Mischung aus Erfahrung und frischen Ideen – vom Studenten bis zum Pensionisten, alles ist dabei.

In dieser Zeit ohne größere Wahlkämpfe haben sie die Gelegenheit genutzt, um interne Strukturen zu stärken und neue Gesichter einzubinden. Ein wichtiger Punkt auf ihrer Agenda ist der Gesundheitsplan 2040+, der mit Fachleuten erarbeitet wurde, um das Gesundheitssystem auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Ziel ist es, Kompetenzen zu bündeln und die langfristige Versorgung sicherzustellen. Besonders im Industrieviertel sind bereits viele Anpassungen vorgenommen worden, was die Veränderungen dort etwas geringer ausfallen lässt.

Herausforderungen und Lösungen

Die aktuelle Budgetsituation ist allerdings alles andere als rosig. „Niemand hat Geld“, sagt Zauner, und das gilt auch für das Land Niederösterreich, das ebenfalls sparen muss – mit Ausnahme von Gesundheit und Kinderbetreuung. Es wird spannend, denn bis 2025 sollen in Niederösterreich zwei Drittel aller neu eröffneten Kindergartengruppen in ganz Österreich entstehen. Das ist doch mal eine Ansage!

Doch nicht alles läuft nach Plan. Die Verzögerungen beim Ausbau der viergleisigen Südbahn zwischen Wien Meidling und Mödling sind ein echter Dorn im Auge der Pendler. Zeidler-Beck kritisiert, dass die betroffenen Gemeinden dringend verlässliche Zeitpläne benötigen, um die Baumaßnahmen koordinieren zu können. Schließlich müssen die Pendler mit Verspätungen, Zugausfällen und überfüllten Zügen kämpfen – da kann der tägliche Weg ins Büro schnell zur Geduldsprobe werden.

Gesundheitsversorgung im Fokus

Im Gesundheitsbereich stehen ebenfalls einige Veränderungen an. Eine zusätzliche Primärversorgungseinheit wird geschaffen, während die Schwerpunkte der Gynäkologie und Urologie im Landesklinikum Mödling ausgebaut werden. Auch die Neurologie zieht nach Baden um und ein neues Pflegeheim in Perchtoldsdorf soll als wichtiger Baustein für die regionale Versorgung dienen. Die Entwicklung einer „Mission Mödling“ aus der landesweiten „Mission Niederösterreich“ ist für die Zukunft geplant. Zukünftige Gespräche werden Themen wie Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuung, Wirtschaft und Mobilität behandeln.

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Das Team hinter dem Gesundheitsplan 2040+ besteht aus einer Vielzahl von Experten, darunter Dr. Markus Klamminger von der Landesgesundheitsagentur Niederösterreich, DGKP Maria Aichinger vom Universitätsklinikum Neunkirchen und viele andere, die mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung zur Verbesserung des Gesundheitssystems beitragen. Die Vielfalt der Stimmen und Perspektiven ist entscheidend, um ein umfassendes Konzept zu entwickeln, das den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird.

Die Herausforderungen sind groß, aber die Motivation und das Engagement der Verantwortlichen sind es auch. Es bleibt spannend, wie sich die Situation in Mödling und Umgebung entwickeln wird. Weitere Informationen zu diesen Themen finden Sie auch auf noe.orf.at.

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