Heute, am 15. Juni 2026, in Krems an der Donau, wird die Weinwelt des Wagrams gefeiert. Dieses kleine, aber feine Weinbaugebiet in Niederösterreich hat kürzlich als Ziel einer Vinaria Verkostungs-Premiere für Furore gesorgt. Die Weine, die hier entstehen, sind nicht nur schmackhaft, sie erzählen auch Geschichten von ihrer einzigartigen Herkunft. Ein besonderes Augenmerk lag bei der Verkostung auf den drei DAC-Leitsorten: dem Grünen Veltliner, dem Roten Veltliner und dem Riesling, ergänzt durch den Weißburgunder. Die Weine, die präsentiert wurden, waren allesamt in erster Trinkreife – eine kluge Wahl, um das Potenzial der Region voll zur Geltung zu bringen.

Das Weinbaugebiet erstreckt sich südlich des Wagram, wo die Löss-Stufe wie ein natürlicher Schatz in die Landschaft eingebettet ist. Nördlich der Donau finden sich charmante Weinorte wie Feuersbrunn, Gösing, Fels am Wagram, Kirchberg, Königsbrunn und Absdorf. Hier wachsen die Reben unter idealen Bedingungen, und es ist kein Wunder, dass zwei Drittel der Rebfläche mit dem Grünen Veltliner bepflanzt sind. Dieser bringt fruchtige und pfeffrige Weine hervor, die einfach zum Verweilen einladen. Der Wagramer Riesling setzt mit seiner klaren Frucht und dem harmonischen Säuregerüst Akzente, während der Rote Veltliner – eine autochthone Spezialität – elegante und lagerfähige Weißweine hervorbringt.

Spitzenweine und hohe Bewertungen

Die Verkostung brachte zahlreiche hoch bewertete Weine hervor, die auch die Experten verblüfften. So erhielten der Grüner Veltliner von Weingut Schuster (2023 Ried Eisenhut) und der Riesling von Weingut Nimmervoll (2023 Ried Rabengassl) jeweils 18 Punkte und teilen sich den Gesamtsieg. Ein echter Leckerbissen! Auch der Rote Veltliner konnte beeindrucken, gleich drei Weine erzielten 17,5 Punkte: der Weingut Josef Fritz (2023 Ried Morthal 1ÖTW), Ecker-Eckhof (2024 Ried Steinberg) und Ernst (2024 Ried Steinberg Reserve). Und nicht zu vergessen: Der Weißburgunder von Gregor Nimmervoll (2016 Engilmar) schaffte es mit stolzen 17,7 Punkten an die Spitze seiner Kategorie.

Die Verkostung wurde blind durchgeführt von den erfahrenen Sommeliers Adi Schmid, Erwin Goldfuss und Gerhard Hintermayer, was die Objektivität der Bewertungen unterstreicht. In dieser Region zeigt sich auch die Vorreiterrolle in Biodiversität und nachhaltigem Weinbau. Der Wagram gilt als Musterbeispiel dafür, wie man Tradition und Moderne in Einklang bringt und Weine von höchster Qualität produziert, die nicht nur schmecken, sondern auch nachhaltig sind.

Die Zukunft des Wagram

Seit 2021 trägt die Weinherkunft Wagram DAC mit ihren drei Stufen: Gebietswein, Ortswein und Riedenwein dazu bei, die Qualität der Weine zu definieren. Insgesamt sind 13 Rebsorten für Gebietsweine zulässig, 7 für Ortsweine, und das alles mit 27 Ortsangaben. Alle Weine müssen trocken sein, und bei den Weißweinen wird darauf geachtet, dass kein dominanter Holzton vorhanden ist. Das stärkt die Charakteristik der Weine und lässt die Herkunft einmal mehr erstrahlen.

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Die Eisweine aus Großriedenthal, die die Herkunft „Niederösterreich“ tragen, sind ein weiterer Beweis für die Vielfalt und Kreativität der Winzer in dieser Region. Die Liste der hoch bewerteten Weingüter und Jahrgänge ist lang und lässt die Herzen der Weinliebhaber höher schlagen. Wenn man sich in die Welt des Wagrams begibt, kann man sicher sein, dass man nicht nur einen guten Tropfen genießt, sondern auch ein Stück österreichischer Weinbaugeschichte miterlebt.

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