Heute ist der 29.06.2026 und die Vorfreude auf die Wachauer Marillenernte ist greifbar! Die ersten Sonnenstrahlen des Sommers lassen die Marillenbäume in der Wachau erstrahlen und die ersten Früchte hängen bereits verlockend am Baum. Laut den neuesten Informationen beginnt die Ernte voraussichtlich am 12. Juli 2026, und das ist ein Grund zum Feiern! Genussfeste sind geplant und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Ab dem 9. Juli dürfen sich die Besucher der Kremser Altstadt auf „Alles Marille“ freuen. Hier kann man nicht nur die süßen Früchte probieren, sondern auch allerlei kulinarische Highlights genießen – und das mit Live-Musik im Hintergrund. Ein wahres Fest für die Sinne! Wer die Marillen lieber in einem festlichen Rahmen erleben möchte, sollte sich den Marillenkirtag in Spitz vom 17. bis 19. Juli nicht entgehen lassen. Franz Schöberl, der Obmann des Vereins Wachauer Marille, ist optimistisch: Er erwartet eine reguläre Ernte, die voraussichtlich am 15. Juli ihren Höhepunkt erreichen wird.

Die Vielfalt der Wachauer Marille

Die Wachauer Marille ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch ein EU-weit geschütztes Produkt, das Jahr für Jahr Tausende von Besuchern anzieht. Die Haupternte erstreckt sich über etwa drei Wochen, wobei die Reifung der Früchte je nach Region unterschiedlich verläuft. Die unteren Lagen rund um Krems sind dabei immer die ersten, in denen die süßen Früchte reifen. Marillen sind jedoch etwas empfindlich – vor allem Spätfröste können in manchen Jahren zu geringeren Erntemengen führen. Das hat uns die Natur schon oft gelehrt!

Übrigens, die Wachauer Marille hat eine lange Geschichte: Ursprünglich stammt sie aus China, wurde von Alexander dem Großen nach Griechenland und Italien gebracht und ist seit rund 2.000 Jahren in der Wachau beheimatet. In der Vergangenheit waren die Marillen vor allem für die Eigenversorgung wichtig, während die kommerzielle Verwertung erst im 19. Jahrhundert begann. Heute sind die Produkte der Wachauer Marille sehr vielfältig: Marmelade, Säfte, Liköre, und sogar frische Marillen in Knödeln, Kuchen und Strudeln sind wahre Genussmomente!

Der Weg zur Marille

Ein ganz besonderes Erlebnis ist der Wachauer Marillen Erlebnisweg. Auf 4,5 Kilometern schlängelt sich der Weg durch malerische Wein- und Obstgärten und beginnt beim Marillenhotel Tanzer-Riedel in Krems-Angern. Wer das Erlebnis auf eigene Faust erkunden möchte, kann die Marillen direkt bei den Produzenten an Verkaufsständen entlang der Bundesstraßen B3 und B33, bei „Alles Marille“ in Krems oder am Kremser Wochenmarkt erwerben. Und keine Sorge – die Anreise ist kinderleicht! Das öffentliche Verkehrsnetz ist bestens angebunden, mit Buslinien von Melk und Krems sowie der Wachaubahn und DDSG-Linienschiffen.

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Besucht man die Wachau zur Erntezeit, wird man nicht nur von den süßen Aromen der Marillen verzaubert, sondern erlebt auch die herzliche Gastfreundschaft der Region. Die Vorfreude auf die Ernte und die vielen Veranstaltungen ist förmlich spürbar, und man kann kaum erwarten, die ersten frischen Marillen zu probieren. Ob als Dessert, in einem köstlichen Strudel oder einfach pur – die Wachauer Marille bringt ein Stück Sommer auf den Teller!

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