Heute, am 31. Mai 2026, wurde im Sepp-Doll-Stadion in Krems an der Donau ein Fußballfest der besonderen Art gefeiert. Die SG Kremser SC/Rehberg stellte sich dem SV Donau und ließ dabei keine Zweifel aufkommen: Mit einem klaren 5:1-Sieg demonstrierte die Heimelf, wer die Herrschaft auf dem Platz inne hatte. Trainer Jochen Fallmann war sicher stolz auf die Leistung seiner Mannschaft, die das Spiel von Beginn an dominierte und Ball sowie Gegner nach Belieben kontrollierte.
Bereits in der 5. Minute ging Krems durch Dominik Starkl in Führung. Ein frühes Zeichen, dass die Kremser nicht nur zum Spaß auf dem Platz standen. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Philipp Koglbauer auf 2:0 – und das war nicht nur ein wichtiges Tor, sondern auch eine persönliche Note für Koglbauer, der sich nach dem Spiel von den Fans und seinen Mitspielern verabschieden musste. Emotionale Worte begleiteten ihn und die anderen verdienten Spieler, Michael Ambichl und Christoph Riegler, die ihre nächsten Schritte außerhalb des Kremser SC planen.
Ein Spiel mit Abschiedsworten
Nach dem Seitenwechsel ging es weiter turbulent zu. Der SV Donau konnte durch Jores Boguo in der 56. Minute auf 2:1 verkürzen, doch die Freude darüber währte nicht lange. Nur wenige Minuten später stellte Dominik Starkl den alten Abstand wieder her und traf zum 3:1. Jan-Sebastian Koppensteiner und Clemens Seidl machten den Schlusspunkt und setzten dem Spiel mit ihren Treffern das Sahnehäubchen auf. Es war eine Demonstration der Effizienz und Spielfreude, die die Kremser Anhänger in Hochstimmung versetzte.
Die Bedeutung dieses Spiels ist nicht zu unterschätzen. Krems festigt damit seine Ambitionen im Spitzenfeld der Regionalliga Ost und darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine glänzende Saison machen. Für den SV Donau hingegen wird es wichtig sein, diese Niederlage schnell zu verarbeiten, um nicht den Anschluss zu verlieren.
Die Verabschiedungen der Spieler sorgten für einen bittersüßen Nachgeschmack nach dem Spiel. Koglbauer und Ambichl wechseln zu Gebietsligist Rohrendorf, während Riegler neue Herausforderungen als Teil des Tormanntrainerteams beim LASK annehmen wird. Ein Kapitel schließt sich, aber die Erinnerungen an den klaren Sieg und die emotionale Atmosphäre werden bleiben.