Am 28. April 2026 fand an der Karl Landsteiner Privatuniversität in Krems der Abschnittsfeuerwehrtag statt, ein wichtiges Event für die Feuerwehrgemeinschaft. Hier ziehen die Mitglieder des Abschnitts Krems-Stadt Bilanz über ihre Leistungen im Jahr 2025. Mit einer beeindruckenden Zahl von 1.375 Einsätzen und 986 aktiven Mitgliedern ist der Abschnitt eine tragende Säule in der niederösterreichischen Feuerwehrlandschaft. Ja, man könnte sagen, Krems-Stadt hat einiges zu bieten!

Die Veranstaltung war gut besucht und bot Platz für Vertreter aus Politik, Feuerwehr und Bildungseinrichtungen, die sich alle einig waren: Die Feuerwehr ist unverzichtbar. Unter den Anwesenden waren der Abschnittsfeuerwehrkommandant Gerhard Urschler, die Nationalratsabgeordnete Martina Diesner-Wais und viele weitere politische Größen. Auch der Bürgermeister von Krems, Peter Molnar, ließ es sich nicht nehmen, den Feuerwehrleuten seinen Respekt zu zollen. Man spürte förmlich die Wertschätzung in der Luft, als die Anwesenden sich gegenseitig für ihre Arbeit lobten.

Ein Blick zurück

Natürlich wurde auch den verstorbenen Mitgliedern gedacht, die ihren Dienst für die Gemeinschaft geleistet haben. Es ist immer wieder ein bewegender Moment, wenn die Namen derjenigen genannt werden, die nicht mehr unter uns sind. Ihre Erinnerungen bleiben lebendig, und das Gedenken daran vereint die Feuerwehrleute noch mehr.

Der Abschnitt Krems-Stadt zählt zu den bedeutendsten in ganz Niederösterreich und zeichnet sich durch eine Vielzahl an Betriebsfeuerwehren aus. Die größte freiwillige Feuerwehr des Landes hat ihren Sitz hier, und das ist schon etwas Besonderes. Das Erfolgsrezept? Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Betrieben, der Stadt und dem Land. So bleiben sie auch in Zukunft ein unverzichtbarer Teil der regionalen Sicherheitsstruktur.

Auszeichnungen und neue Pläne

Im Rahmen des Abschnittsfeuerwehrtags wurden zahlreiche Ehrungen vergeben und einige Funktionäre verabschiedet, was immer für ein paar emotionale Momente sorgt. Die Feuerwehrfamilie zeigt sich hier von ihrer besten Seite. Außerdem wurde die geplante Ausweitung der Kooperation mit der Universität in Ausbildung und Übungen besprochen. Die Idee, junge Leute besser auf die Herausforderungen im Feuerwehrdienst vorzubereiten, ist zukunftsweisend und zeigt, dass man nicht auf der Stelle tritt.

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Doch was bringt die Zukunft? Der Ausblick auf kommende Herausforderungen ist spannend. Es geht um spezielle Ausrüstungen und die Vielfalt der Einsatzbereiche, die immer komplexer wird. Die Feuerwehr muss sich ständig weiterentwickeln, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Und genau das ist es, was die Feuerwehr in Österreich seit Jahrhunderten auszeichnet – ein ständiger Drang zur Verbesserung und Anpassung.

Die lange Geschichte der Feuerwehr in Österreich

Ein kurzer Blick zurück in die Geschichte: Die ersten Hinweise auf Feuerwehren in Österreich reichen bis ins 3. Jahrhundert zurück, als im Militärlager in Carnuntum Feuerwehrleute aus Militärveteranen organisiert wurden. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Feuerwehr stetig weiterentwickelt, und Gesetze wie die Wiener Feuerordnung von 1759 oder die Gründung der ersten Freiwilligen Feuerwehr in Innsbruck 1857 sind Meilensteine, die nicht vergessen werden dürfen.

Die Feuerwehr in Österreich ist also nicht nur eine Institution, sondern ein Stück Geschichte, das bis heute lebendig ist. Von den ersten Hydranten in Wien bis zur Gründung des Bundesfeuerwehrverbands im Jahr 1889 – die Entwicklung zeigt, wie wichtig die Feuerwehr für die Gesellschaft ist. Auch die Herausforderungen im Bereich der Sicherheit und des Rettungsdienstes sind Teil dieser langen Tradition.

Und so bleibt der Abschnitt Krems-Stadt nicht nur ein wichtiger Akteur in der regionalen Sicherheitsstruktur, sondern auch ein Teil dieser faszinierenden Geschichte, die sich über Jahrhunderte erstreckt.