Heute ist der 4.05.2026, und in Stockerau tut sich etwas Spannendes! Die ITA gemeinnützige GmbH hat kürzlich eine neue Außenstelle eröffnet, die frischen Wind in die inklusive Berufsbildung bringen soll. Ein ganz besonderes Augenmerk liegt auf der neuen „Holzwerkstatt“, die ab Herbst 2026 für Jugendliche mit leichten Beeinträchtigungen zur Verfügung stehen wird. Das klingt nicht nur nach einer tollen Gelegenheit, sondern auch nach einem Ort, an dem kreative Ideen sprießen können!
Mit dieser Initiative möchte die ITA den Jugendlichen aus Korneuburg, Hollabrunn und Mistelbach neue Wege eröffnen. Bisher konzentrierten sich die Ausbildungsangebote vor allem auf Gänserndorf-Süd. Jetzt, wo die Holzwerkstatt ins Spiel kommt, wird’s praktisch: Jugendliche ab 15 Jahren, die nach der Pflichtschule Schwierigkeiten haben, passende Bildungswege zu finden, sind hier genau richtig. Voraussetzungen? Ein großes Interesse am Werkstoff Holz! Die Idee, praxisnah an handwerkliche Tätigkeiten herangeführt zu werden, ist nicht nur sinnvoll, sondern auch äußerst motivierend.
Neue Perspektiven für die Jugend
Zum Start der Holzwerkstatt sind 15 Ausbildungsplätze vorgesehen. Wer sich jetzt angesprochen fühlt, kann sich bereits bewerben. Die ITA setzt dabei auf eine enge Kooperation mit der angeschlossenen FIT-Schule, um Theorie und Praxis optimal zu verknüpfen. Das Ziel ist klar: Ein besserer Einstieg ins Berufsleben für die Jugendlichen. Ein Tag der offenen Tür am 28. Mai 2026 in Gänserndorf-Süd wird die Gelegenheit bieten, sich über das Angebot zu informieren und vielleicht sogar selbst Hand anzulegen.
Berufsausbildungen sind für die Teilhabe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Arbeitsleben von enormer Bedeutung. Dabei spielt Inklusion eine zentrale Rolle. Die Rahmenbedingungen müssen stimmen, damit jeder die Chance hat, seinen Platz im Berufsleben zu finden. Das ist nicht nur ein rechtliches Anliegen, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung. Diverse Unterstützungsangebote – von der assistierten Ausbildung bis hin zur Jugendsozialarbeit – sind darauf ausgelegt, benachteiligte Jugendliche zu fördern. Sie haben oft mit Lernbeeinträchtigungen oder sozialen Nachteilen zu kämpfen und benötigen daher besondere Unterstützung.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Die ITA plant zudem, weitere Außenstellen zu eröffnen. Auch wenn es noch keine konkreten Vorhaben gibt, zeigt das Engagement, dass Inklusion und die Förderung von Ausbildungsplätzen für alle Jugendlichen in Österreich ernst genommen werden. Es ist wichtig, nicht nur die Jugendlichen mit Behinderungen, sondern auch die „förderungsbedürftigen jungen Menschen“ in den Fokus zu rücken. Diese Gruppe hat oft Schwierigkeiten, eine Berufsausbildung abzuschließen und braucht daher besondere Unterstützung.
In unserer Region gibt es viele Angebote, die helfen, den Übergang ins Arbeitsleben zu erleichtern. Die Vernetzung von Ausbildungsstätten mit Berufsbildungswerken und ehrenamtliche Beratungsangebote sind nur einige Beispiele dafür, wie man den Jugendlichen den Einstieg in die Berufswelt erleichtern kann. Es ist eine spannende Zeit für die jungen Leute – und für uns alle, die wir an ihrer Seite stehen. Wer weiß, vielleicht wird die Holzwerkstatt in Stockerau der Ort, an dem viele Träume wahr werden!