Rapid Wien auf Abenteuerreise: Auf zur UEFA Conference League nach Andorra!
Heute ist der 19.07.2026 und Rapid Wien steht vor einem aufregenden Kapitel in der neuen Saison. Am Mittwoch geht es für die Grün-Weißen zum ersten Pflichtspiel, und das nicht irgendwo, sondern in Andorra! Das Hinspiel in der zweiten Qualifikationsrunde zur UEFA Conference League findet am Donnerstagabend gegen Santa Coloma statt, ein Gegner, den Rapid noch nie zuvor auf dem Platz hatte. Ein bisschen Abenteuerlust schwingt da schon mit, denn das kleine Fürstentum hat die Mannschaft noch nicht im Europacup gesehen. Nach diesem Aufeinandertreffen bleiben nur noch elf UEFA-Mitgliedsstaaten übrig, gegen die Rapid noch nie gespielt hat. Da ist die Vorfreude groß!
Um sich optimal vorzubereiten, hat Rapid am vergangenen Samstag ein Testspiel gegen den HSV absolviert und das mit 3:2 gewonnen. Eine starke Leistung, vor allem von Ercan Kara, der gleich zwei Tore beisteuerte! Das Stadion war mit 14.500 Fans gefüllt und die Atmosphäre war einfach elektrisierend. Linksverteidiger Jannes Horn kehrte nach einer Verletzung für 20 Minuten zurück – ein kleiner Lichtblick für die Mannschaft. Aber nicht alle Spieler sind so schnell wieder fit. Martin Ndzie, der nach einer Meniskus-OP im Februar operiert wurde, soll ab Anfang August wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Claudy Mbuyi und Jean Marcelin könnten ebenfalls bald wieder auf dem Platz stehen, während Dominic Vincze, der eine Kreuzbandverletzung erlitten hat, noch vorsichtig sein muss. Ein Comeback-Datum steht hier noch in den Sternen. Daniel Nunoo hingegen hat trotz einer Muskelverletzung keine Schmerzen und könnte bis Ende August wieder fit sein.
Auf ins Viertelfinale!
Die spannende Reise im Europacup geht für Rapid aber weiter. Im Achtelfinal-Rückspiel der Conference League konnte die Mannschaft Borac Banja Luka mit 2:1 nach Verlängerung besiegen, nachdem es in der regulären Spielzeit 1:1 stand. Das Spiel fand am Donnerstag statt und die grün-weißen Fans in Hütteldorf erlebten eine überlegene Leistung ihrer Mannschaft vor 23.000 Zuschauern. Rapid vergab zahlreiche Chancen, traf dreimal Aluminium und geriet in der 66. Minute durch einen Torschuss von Sandri Ogrinec in Rückstand. Aber Dion Beljo ließ die Hoffnung nicht sinken und erzielte den Ausgleich in der 70. Minute. In der Verlängerung gelang es Louis Schaub, mit seinem 19. Europacup-Tor in der 96. Minute das entscheidende Tor zu erzielen. Damit setzte er sich von Rapid-Legende Hans Krankl ab – wow!
Und was gibt’s Neues? Rapid geht nun ins Viertelfinale und trifft auf den schwedischen Club Djurgarden am 10. und 17. April. Es bleibt spannend! Durch den Sieg gegen Borac Banja Luka hat Rapid auch 1,3 Millionen Euro an UEFA-Prämien erhalten. Das kann die Kassenlage im Verein nur positiv beeinflussen. Aber bevor es soweit ist, steht am Sonntag das nächste große Spiel gegen den GAK um einen Platz in der Bundesliga-Meistergruppe an. Die Vorfreude ist spürbar!
Die UEFA Conference League im Überblick
Die UEFA Conference League, die drittklassige europäische Klubmeisterschaft, wurde 2021 ins Leben gerufen, um kleineren Vereinen eine Chance auf internationalen Ruhm zu geben. Ab 2024 wird das Format auf eine Ligaphase mit 36 Vereinen umgestellt. Die Idee dahinter ist es, eine spannende und dynamische Liga zu schaffen, in der jede Mannschaft gegen sechs verschiedene Gegner spielt. Die besten acht Teams ziehen direkt ins Achtelfinale ein, während die Plätze 9 bis 24 in die Playoff-Runde starten. Die restlichen Teams scheiden aus. Der Sieger hat zudem die Möglichkeit, sich für die Europa-League-Playoffs der nächsten Saison zu qualifizieren.
Rapid Wien hat sich als Stammgast in diesem Wettbewerb etabliert und wird auch in dieser Saison wieder alles geben, um weit zu kommen. Die Fans sind gespannt, wie sich die Mannschaft entwickeln wird und ob sie die Herausforderungen meistern kann, die auf sie warten. Man darf gespannt sein, was die nächsten Wochen bringen!
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