Heute ist der 16.05.2026 und in Horn ist die Stimmung nach dem jüngsten Fußballspiel alles andere als jubilierend. Der SV Horn hat den Aufstieg in die ADMIRAL 2. Liga verpasst, und das ist ein harter Brocken zu verdauen. Ausschlaggebend war der beeindruckende 5:1-Sieg des Kremser SC gegen TWL Elektra, der den Kremsern den zweiten Platz in der Ostliga sicherte – ein Platz, der zum Aufstieg berechtigt. Mit sieben Punkten Rückstand und nur noch zwei verbleibenden Spielen in der laufenden Saison ist klar: Der SV Horn kann den Rückstand nicht mehr aufholen.
Für Schwarz-Weiß Bregenz bedeutet das, dass sie in LigaZwa bleiben, nachdem sie die Zweitliga-Saison auf dem letzten Platz abgeschlossen haben. In dieser Saison gibt es zudem keinen sportlichen Absteiger aus der 2. Liga. Ein weiteres trauriges Kapitel für den SV Horn, denn auch SV Stripfing hat während der Saison die Zulassung zurückgelegt, was zur Annullierung aller Spiele führte. Und dann ist da noch die tragische Situation bei SK Austria Klagenfurt, die aufgrund eines Insolvenzverfahrens zwangsabsteigen müssen.
Ein spannendes Derby
<pDoch nicht alles war trist für den SV Horn. In einem packenden Heimderby gegen den Kremser SC konnte das Team am vergangenen Spieltag einen 2:0-Sieg feiern. Der Kapitän Alexander Mankovski und seine Mannschaft traten zwar ersatzgeschwächt an – Isa Drammeh war gesperrt und Julian Hinterleitner fiel aufgrund eines Kreuzbandrisses aus. Und auch beim Kremser SC fehlte Christoph Zotter wegen einer ähnlichen Verletzung. Trotz dieser Rückschläge zeigten die Spieler von Horn Kampfgeist und Entschlossenheit.
Bereits in der 26. Minute erzielte Kürsat Güclü das 1:0. Ein Schuss, der die Fans auf die Beine brachte! Die Freude wurde jedoch getrübt, als Schiedsrichter Tobias Wimhofer David Budimir in der 35. Minute mit zwei gelben Karten vom Platz stellte – die zweite innerhalb von nur vier Minuten. Damit musste Horn mehr als eine Stunde in Unterzahl spielen. Aber was für ein Wille! Mit einem Pausenstand von 1:0 gingen sie in die Kabine.
Der Weg in die 2. Liga bleibt versperrt
<pTrainer Andreas Lipa zeigte sich mutig und wechselte zur Halbzeit: Seedy Jarju kam für Kokkas ins Spiel und sorgte in der 56. Minute für das 2:0. Kremser SC reagierte sofort mit einem Dreifachwechsel, doch auch in Überzahl konnten sie keine gefährlichen Chancen herausspielen. Der SV Horn blieb spielfreudig, trotz nachlassender Kräfte. Das Endergebnis von 2:0 war ein schöner Erfolg, aber es bleibt ein schaler Nachgeschmack, wenn man an die verpassten Aufstiegschancen denkt.
<pDie Ergebnisse aus der Regionalliga Ost und Mitte zeigen, dass es in dieser Liga immer spannend zugeht. Sportunion Mauer hat beispielsweise SV Leobendorf mit 1:0 geschlagen, während FC Gleisdorf 09 USV St. Anna mit 4:1 in die Schranken wies. Diese Spiele sind ein weiterer Beweis dafür, dass die Regionalliga ein hart umkämpftes Pflaster ist. Für den SV Horn bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge in der nächsten Saison entwickeln. Aufstiegsträume sind vorerst geplatzt, aber im Fußball ist bekanntlich alles möglich.