Heute ist der 19.05.2026 und ich sitze hier in Gmünd, wo die Sonne gerade die ersten Strahlen über die Hügel schickt. Ein ganz normaler Tag? Nicht ganz! Denn hier gibt es spannende Neuigkeiten aus der Region, die man nicht verpassen sollte. Die Initiative „WKO vor Ort“ hat das Sägewerk Seidl in St. Martin besucht. Ein Ort, wo Holz nicht nur verarbeitet wird, sondern wo auch die regionale Gemeinschaft zusammenwächst.

Das Sägewerk Seidl ist ein wahres Familienunternehmen – in dritter Generation geführt und von rund 20 engagierten Mitarbeiter:innen unterstützt. Hier wird jährlich eine beeindruckende Menge von etwa 30.000 Festmetern Fichten-, Tannen- und Kiefernrundholz verarbeitet. Das Holz wird im Umkreis von 40 Kilometern eingekauft, was die lokale Wirtschaft stärkt. Man kann sagen, das Sägewerk ist tief in der Region verwurzelt und trägt mit seiner Arbeit zu einer nachhaltigen Entwicklung bei.

Investitionen und Innovation

Aber das ist noch nicht alles! Das Unternehmen investiert laufend in moderne Technologien wie eine Sortier- und Paketieranlage sowie Trockenkammern. Auch ein eigenes Heizwerk, das mit Hackgut aus eigener Produktion betrieben wird, hat man installiert. Das zeigt, wie ernst es Seidl mit der Effizienz und der Nachhaltigkeit meint. Übrigens, im Herbst wird erstmals ein Lehrling als Sägetechniker ins Boot geholt – der Sohn des Hauses! Ein schöner Schritt, um Tradition und Innovation zu verbinden.

Und dann gibt es da noch die Boulder Genuss Oase im Ortszentrum, die als moderner Treffpunkt fungiert. Hier wird man mit leckeren Frühstücks- und Speisenangeboten sowie Kaffee- und Mehlspeisenspezialitäten verwöhnt. Die 150 m² große Boulderhalle lockt mit abwechslungsreichen Routen für alle Leistungsstufen – ein perfekter Ort, um aktiv zu sein und sich mit Freunden zu treffen.

Stärkung der regionalen Wertschöpfung

Ein weiteres Highlight ist der Dorfg´schäft: ein Nah & Frisch-Markt, der sich durch einen regionalen Fokus auszeichnet und sogar einen Hybrid-Kauf anbietet. Hier kann man sich auch außerhalb der Öffnungszeiten selbst bedienen – praktisch, oder? Die Zusammenarbeit mit lokalen Produzent:innen ist ein weiterer Baustein, der die regionale Wertschöpfung und Nahversorgung stärkt. So wird nicht nur das Einkaufen zum Erlebnis, sondern auch die Gemeinschaft gefestigt.

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Bezirksstellenobfrau Doris Schreiber hebt die Qualität der regionalen Zusammenarbeit hervor, während Bezirksstellenleiterin Katharina Schwarzinger das gemeinsame wirtschaftliche Tun betont. „WKO vor Ort“ fördert den Austausch innerhalb der regionalen Wirtschaft – ein wichtiger Aspekt in Zeiten, in denen es darauf ankommt, zusammenzuhalten.

Holz als regionaler Wirtschaftsfaktor

Schaut man über die Grenzen Gmünds hinaus, wird klar, dass die Holzindustrie auch in Österreich einen entscheidenden Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen und regionaler Wertschöpfung leistet. In Deutschland sind über 1,1 Millionen Menschen in der Forst- und Holzindustrie beschäftigt – und das aus gutem Grund. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der nicht nur für den Klimaschutz wichtig ist, sondern auch Vorteile im Bauwesen bietet: Es ist leicht, stabil und energieeffizient.

Die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern spielt eine zentrale Rolle, um die Biodiversität zu erhalten. Das Sägewerk Seidl, mit seiner 100 %igen Holzverwertung, trägt aktiv dazu bei, dass die Ressourcen optimal genutzt werden. In einer Zeit, in der Klimawandel und der Wettbewerb mit anderen Materialien Herausforderungen darstellen, ist es wichtig, innovative Lösungen zu entwickeln.

Die Zukunft der Holzindustrie hängt von politischen Rahmenbedingungen und Förderprogrammen ab. Aber eines ist sicher: Der Beitrag der Holzbranche zur Schaffung von Arbeitsplätzen, regionaler Wertschöpfung und Klimaschutz wird immer bedeutender. Hier in St. Martin und darüber hinaus wird deutlich, dass Holz mehr ist als ein Rohstoff – es ist Teil unserer Kultur, unserer Gemeinschaft und unserer Zukunft.