Die Musikmittelschule Gmünd steht vor einem aufregenden Umbruch! Ab Herbst wird ein neues, offenes Konzept eingeführt, das den Schülern die Möglichkeit gibt, projekt- und praxisnah zu lernen. Nach Jahren der Tradition wagt man hier den Schritt in eine freiere Unterrichtsgestaltung. Das klingt nicht nur vielversprechend, sondern ist auch ein echtes Zeichen für die Zukunft der schulischen Bildung in Österreich.

Im Mai dürfen wir uns auf die kreative Präsentation von 96 Schülern freuen, die mit ihrem Musical „Auf nach Safarika“ die Geschichte des „Gmündner Brezelrätsels“ weiterführen. Das Musical spielt in einer bunten Tierwelt und wird die Zuschauer nicht nur mit einer fesselnden Story, sondern auch mit prächtigen Maskierungen begeistern. Unter der neuen Direktion von Ina Steinwender ist die Vorfreude spürbar, und das Engagement der Schüler ist einfach ansteckend!

Ein Projekt mit vielen Facetten

Das Musical ist mehr als nur eine Aufführung – es ist ein Projekt, das den Kindern die Teilnahme an professionellen Aufführungen ermöglicht. Musikkoordinator Thomas Eggeler hebt hervor, wie wichtig regelmäßige Aufführungen für die Entwicklung von Musikmittelschulen sind. Vor zwei Jahren wurde bereits das selbst entwickelte Musical „Das Gmündner Brezel Rätsel“ erfolgreich aufgeführt – und jetzt geht es weiter mit „Auf nach Safarika“. Mit rund 100 engagierten Kindern, die an der Produktion teilnehmen, ist das Ganze ein echtes Gemeinschaftswerk.

Besonders spannend ist die prominente Unterstützung für das Projekt. Moderator Armin Assinger und Kabarettist „Petutschnig Hons“ bringen nicht nur ihre Bekanntheit, sondern auch ihren Enthusiasmus mit ein. Dazu kommen drei professionelle Künstler aus den Bereichen Filmmusik, Bodyart und Dramaturgie, die frischen Wind in die Produktion bringen. Und es wird noch besser: Fachleute aus den Bereichen Video, Drohnenflug und sogar KI sind am Start. Das klingt nach einem feinen Mix aus Kreativität und Innovation!

Eine große Bühne für alle

Insgesamt sind sieben Aufführungen geplant, die etwa 1800 Gäste anziehen sollen. Die Veranstaltung findet vom 28. bis 30. Mai 2026 statt und wird sogar weltweit per Livestream übertragen. Das ist natürlich ein riesiges Unterfangen, doch die Vorfreude ist riesig – und das nicht ohne Grund! Die Schüler können sich auf eine Bühne freuen, die nicht nur ihre Talente zur Schau stellt, sondern auch die Bedeutung des Musikunterrichts in den Fokus rückt.

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Musikunterricht ist in allen Bundesländern von Klassen 1 bis 10 ein Pflichtfach. Seit 1972 ist er gleichberechtigt mit den sprachlichen Fächern und hat sich von bloßem Musizieren zu einem fundierten Unterricht entwickelt. Gerade in Zeiten, in denen Bildung als Investitionsobjekt betrachtet wird, ist es wichtig, dass Kunst und Musik ihren Platz im Bildungssystem bewahren. Sie sprechen eine eigene Sprache, die weit über das Messbare hinausgeht und die Kreativität der Schüler fördert.

Die Herausforderungen des heutigen Bildungssystems sind vielfältig, und es gibt Bestrebungen, die alten Hauptfächer wiederherzustellen, was den Spielraum im Unterricht einschränkt. Doch Projekte wie „Auf nach Safarika“ zeigen, wie wichtig es ist, den kreativen Prozess zu fördern und zu unterstützen. Denn am Ende sind es die kreativen Köpfe, die die Welt von morgen gestalten – und dazu braucht es Raum und Möglichkeiten.