Spatenstich für die neue Rotkreuz-Dienststelle: Ein Meilenstein für Hohenau an der March
Am 1. Juli 2026 war es endlich so weit: Der Spatenstich für die neue Rotkreuz-Dienststelle in Hohenau an der March wurde gefeiert! Ein fröhlicher Anlass, der nicht nur die Bauarbeiten einläutete, sondern auch die Herzen der Anwesenden höher schlagen ließ. Ehrengäste wie NR Angela Baumgartner, der Ortschef Wolfgang Gaida und Hans Ebner, Präsident des NÖ Roten Kreuzes, ließen sich dieses Event nicht entgehen. Inmitten von herzlichem Austausch und einer positiven Stimmung wurde klar, dass dieser Neubau weit mehr ist als nur ein Gebäude – es ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer besseren Rettungsversorgung für die Region.
Die neue Dienststelle wird in unmittelbarer Nähe zum Hohenauer Bauhof errichtet und soll rund um die Uhr mit freiwilligen und angestellten Mitarbeitern sowie zwei Einsatzfahrzeugen besetzt sein. „Die bisherigen Bedingungen waren einfach nicht mehr zeitgemäß“, bemerkte Bürgermeister Wolfgang Gaida, als er auf die alte Rotkreuz-Ortsstelle verwies, die 1983 gegründet wurde und nur einen kleinen Bereitschaftsraum im Rathaus hatte. Das waren andere Zeiten – damals war alles ehrenamtlich organisiert, aber in den letzten Jahren ist die Zahl der Freiwilligen gesunken. Ein Umstand, der die Dringlichkeit dieser neuen Lösung unterstreicht.
Moderne Ansprüche an die Rettungsversorgung
Die Planung des Neubaus fokussiert sich auf optimale Rahmenbedingungen für einen verlässlichen und professionellen Dienstbetrieb. Dabei wird ganz klar auf durchgehenden 24/7-Betrieb des RTW-C gesetzt. Bezirksstellengeschäftsführer Rene Göschl betonte, dass mit dem neuen Standort nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch die Einsatzkräfte in den Genuss zeitgemäßer Arbeits-, Aufenthalts- und Ruhebereiche kommen werden. Das klingt nach einem echten Gewinn für alle Beteiligten!
Doch was bedeutet das für die rettungsdienstliche Versorgung in der Region? Laut den Verantwortlichen soll mit diesem Neubau langfristig eine verlässliche Rettungsversorgung in Hohenau und Umgebung gewährleistet werden. Die Bemühungen um eine bessere Vernetzung aller Leistungserbringer und die Digitalisierung der Prozesse sind Teil einer größeren Reform, die das Bundeskabinett am 22. April 2026 beschlossen hat. Ziel dieser Notfallreform ist es, eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Notfallversorgung zu schaffen.
Ein wichtiger Schritt in die Zukunft
Mit der Einführung digitaler Ersteinschätzungsverfahren an zentralen Anlaufstellen der Notfallversorgung wird angestrebt, die Patientensteuerung zu verbessern und Fehlinanspruchnahmen der Notaufnahmen zu vermeiden. Das klingt alles sehr vielversprechend und könnte in Kombination mit dem Neubau der Rotkreuz-Dienststelle in Hohenau eine deutlich spürbare Entlastung für das Gesundheitssystem mit sich bringen. Es bleibt zu hoffen, dass die neuen Entwicklungen nicht nur die Qualität der Versorgung verbessern, sondern auch die Menschen in der Region näher zusammenbringen.
Die Vorfreude auf den Neubau ist spürbar. Man kann es kaum erwarten, bis die ersten Einsatzkräfte ihre neue Dienststelle beziehen und somit die Rettungsversorgung auf ein neues Level gehoben wird. Ein kleiner, aber feiner Schritt – in die richtige Richtung.
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