Heute ist der 24.04.2026 und das Radfahren in Niederösterreich hat einen neuen Höhepunkt erreicht! Am Nibelungenplatz in Tulln gaben Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, den Startschuss für die Radsaison. Es ist ein Fest für alle Radbegeisterten, denn der Donauradweg, der sich über beeindruckende 1.200 Kilometer erstreckt, verbindet nicht nur Deutschland, Österreich und Ungarn, sondern auch Herzen und Kulturen.

Mit dem Ziel, den Donauradweg als touristisches Aushängeschild zu stärken und internationale Gäste anzuziehen, wird das Projekt „Donauradweg 3.0“ bis 2028 mit über 600.000 Euro unterstützt. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Aufenthaltsdauer der Radfahrer zu verlängern und die Wertschöpfung in der Region zu steigern. Ein besonderer Hingucker werden die 27 neuen „Donauwellen“-Tafeln sein, die bis zum Sommer aufgestellt werden, um das Angebot entlang der Strecke weiter zu verbessern.

Ein Paradies für Radfahrer

Jährlich nutzen rund 900.000 Radfahrer den Donauradweg, der liebevoll als „Route 666 für Radurlauber“ bezeichnet wird. Diese Route ist nicht nur ein Traum für Freizeitradler, sondern generiert auch jährlich etwa 400.000 Nächtigungen und rund 60 Millionen Euro Wertschöpfung in Niederösterreich. Die Region bietet zehn Top-Radrouten mit einer Gesamtlänge von 1.500 Kilometern, 4.000 Kilometer regionale Ausflugsrouten, 6.000 Kilometer Mountainbike-Strecken und 2.000 Kilometer Gravelbike-Routen, die selbst die anspruchsvollsten Biker begeistern.

Ein weiteres spannendes Projekt ist die Verlängerung des Ybbstalradwegs um 55 Kilometer, unterstützt durch Investitionen von über 1,8 Millionen Euro. Tullns Bürgermeister Peter Eisenschenk hebt die Attraktivität der Donaulände und des neu gestalteten Nibelungenplatzes hervor, die Radfahrer anziehen sollen. Zudem wird die Qualitätsoffensive „Radpartner Niederösterreich“ mit aktuell 390 Mitgliedern weiter ausgebaut, um die Infrastruktur und die Angebote für Radfahrer zu optimieren.

Analyse und Trends im Radtourismus

Doch wie steht es insgesamt um den Radtourismus? Eine aktuelle ADFC-Radreiseanalyse zeigt, dass über die Hälfte der Erwachsenen (39,3 Millionen) in Deutschland 2025 das Fahrrad im Urlaub und in der Freizeit nutzten. Trotz eines leichten Rückgangs bei Radreisen bleibt Radfahren eine der beliebtesten aktiven Freizeitbeschäftigungen. Radtourismus generiert merkliche Umsätze: Teilnehmer gaben hochgerechnet rund 40 Milliarden Euro aus, wovon über 12 Milliarden Euro aus Tagesausflügen stammen.

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Im Jahr 2025 unternahmen 34 Millionen Menschen insgesamt 361 Millionen Tagesausflüge mit dem Fahrrad – eine Zahl, die deutlich über dem Niveau von 2019 liegt. Auch wenn die durchschnittliche Anzahl der Ausflüge pro Person gesunken ist, bleibt festzuhalten, dass viele, die während der Pandemie das Radfahren für sich entdeckten, weiterhin aktiv sind. Diese Trends zeigen, dass das Radfahren nach wie vor einen festen Platz in der Freizeitgestaltung der Menschen hat und die Radsaison in Niederösterreich nicht nur für Einheimische, sondern auch für internationale Gäste von großer Bedeutung ist.