Heute ist der 22.04.2026 und in Niederösterreich gibt es großartige Neuigkeiten, die nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die lokale Wirtschaft von Bedeutung sind. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf hat ein umfangreiches Energie-Paket angekündigt, das die Errichtung von sieben neuen Biomasse-Nahwärmeprojekten umfasst. Diese Initiative wurde einstimmig von der NÖ Landesregierung beschlossen und sieht Investitionen in Höhe von rund 17,7 Millionen Euro vor.

Die neuen Projekte werden in den Gemeinden Gänserndorf, Karlstetten, Melk, Schwarzau am Steinfeld, Traisen, Petzenkirchen und Waldenstein umgesetzt. Besonders hervorzuheben ist das Nahwärmeheizwerk in Waldenstein, das von der Gemeinde selbst errichtet und betrieben wird. Bürgermeister Christian Dogl hebt die umweltfreundliche und nachhaltige Energieversorgung hervor, die mit Hackschnitzeln aus der Region erfolgt. Damit wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch die Wertschöpfung in der Region gefördert.

Wärmeversorgung der Zukunft

<pRund 45 Prozent der Haushalte in Niederösterreich setzen bereits auf Holz oder Biomasse-Nahwärme. Diese neuen Projekte werden nicht nur die bestehende Infrastruktur erweitern, sondern auch die Anzahl der Abnehmer erhöhen. Insgesamt werden rund 95 Kilometer Leitungen verlegt, um nahezu 300 neue Abnehmer mit Wärme zu versorgen. Die Bereitstellung von mehr als 122 MWh erneuerbarer Wärme aus regionaler Biomasse ist ein großer Schritt in Richtung einer nachhaltigen Energiezukunft.

Die Investitionen in die Biomasse-Anlagen haben bereits eine jährliche Wertschöpfung von rund 120 Millionen Euro erreicht. In den letzten Jahren hat sich die Heizmethodenlandschaft in Niederösterreich stark gewandelt: Der Anteil der Haushalte, die mit Gas heizen, liegt bei 23 Prozent, gefolgt von 20 Prozent, die Wärmepumpen nutzen, und 8 Prozent, die noch Öl verwenden. Bemerkenswert ist, dass die Anzahl der Ölkessel in den letzten fünf Jahren von 100.000 auf 50.000 halbiert wurde – ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung.

Unterstützung auf mehreren Ebenen

Die neuen Projekte werden mit Fördermitteln von der Europäischen Union in Höhe von 2,3 Millionen Euro unterstützt. Darüber hinaus fließen zusätzliche 3,05 Millionen Euro vom Land Niederösterreich und dem Bundesministerium in die Vorhaben. Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig der Übergang zu erneuerbaren Energien für die Regionen ist und wie sehr die politischen Entscheidungsträger hinter diesen Initiativen stehen.

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Mit dem Einsatz von 38.000 Schüttraummeter Holz für die Projekte wird nicht nur die lokale Wirtschaft gestärkt, sondern auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiter reduziert. Die Zukunft der Wärmeversorgung in Niederösterreich sieht vielversprechend aus – und die Gemeinden sind bereit, ihren Teil dazu beizutragen.