Ein Abschied mit Herz: Ursula Aldrian verlässt die Volksschule Mannersdorf
Heute ist der 8.07.2026 und in Bruck an der Leitha gibt es Neuigkeiten aus der Volksschule Mannersdorf, die sicher viele berühren werden. Ursula Aldrian, die langjährige Direktorin der Schule, hat sich entschieden, ein Sabbatical-Jahr zu nehmen und anschließend in den Ruhestand zu gehen. Nach 15,5 Jahren voller Herausforderungen, unvergesslicher Momente und nicht zuletzt der Bewältigung der Corona-Pandemie ist es für sie nun an der Zeit, neue Wege zu gehen.
In ihrer Amtszeit hat Aldrian nicht nur die Schule geleitet, sondern sie auch durch zahlreiche Krisen navigiert. Die Flüchtlingsbewegungen, die viele Schulen in Österreich getroffen haben, waren ebenso Teil ihrer täglichen Arbeit wie die raschen Umstellungen auf neue Unterrichtsformen und Distance Learning während der Pandemie. Diese Herausforderungen hat sie mit Bravour gemeistert und immer das Wohl der Kinder im Blick gehabt. „Krisen sind wertvolle Erfahrungen“, sagt sie, „die den Teamgeist gestärkt und die Schule weiterentwickelt haben.“ Das klingt fast poetisch, oder? Und während der Corona-Jahre gab es sogar einen Flashmob im Sommer 2022 auf der Mannersdorfer Hauptstraße, ein Zeichen der Hoffnung und des Neuanfangs, der von der Neuen Mittelschule unterstützt wurde und viele Zuschauer anlockte.
Ein Team, das Zusammenhalt lebt
Das Team der Volksschule Mannersdorf besteht aus 20 Lehrerinnen und Lehrern, zwei Stützassistenzen sowie einem Schulwart und einer Schulwartin. Unter den KlassenlehrerInnen finden sich bekannte Namen wie Angelica Schwarz (VSK 1) und Lisa Marie Wirgler (VSK 2), die mit viel Engagement für die kleinen Schüler da sind. Auch die Integration wird großgeschrieben: Michaela Gödel und Sonja Sailer sind hier als Experten tätig. Und dann gibt es noch die besonderen Fächer, die von einem großartigen Team betreut werden – Technik und Design zum Beispiel, das von verschiedenen Lehrkräften, darunter auch Sophie Wannasek und Eva Lima, gemeinsam gestaltet wird.
Die Volksschule ist ein Ort, der Vielfalt lebt. Neben dem regulären Unterricht gibt es auch spezielle Angebote wie Deutschförderklassen und Kurse, die von erfahrenen Lehrkräften wie Eva Lima und Angelica Schwarz geleitet werden. Es ist offensichtlich, dass das Team nicht nur aus Pädagogen besteht, sondern aus Menschen, die sich für die Entwicklung ihrer Schüler einsetzen. Die Kinder, Eltern und das Lehrerteam werden Ursula Aldrian in bester Erinnerung behalten. Ihre Menschlichkeit und das Miteinander, die sie stets gefördert hat, werden auch von Georg Kranewitter, der die interimistische Leitung übernimmt, weitergeführt. Er sieht die Werte von Aldrian als wichtiges Fundament für die kommenden Jahre.
Ein Abschied, der bleibt
In den Gesprächen über Aldrian schwingt eine gewisse Nostalgie mit. Ihre Zeit an der Volksschule Mannersdorf war geprägt von unzähligen Erlebnissen und besonderen Momenten, die alle Beteiligten tief berührt haben. Ob es die kleinen Feste waren, die gemeinsamen Ausflüge oder die Herausforderungen des Schulalltags – all das hat eine Gemeinschaft geschaffen, die stark und resilient ist. „Wir haben viel durchgemacht, aber wir haben immer zusammengehalten“, sagt ein Lehrer des Teams. Und das ist es letztlich, was bleibt.
Ursula Aldrian wird sicherlich fehlen – nicht nur als Führungskraft, sondern auch als Mensch, der mit Herz und Verstand die Geschicke der Schule geleitet hat. Die Volksschule Mannersdorf steht nun an einem neuen Punkt, an dem Veränderungen anstehen, und wir sind gespannt, was die Zukunft bringt. Eines ist sicher: Die Werte, die Aldrian vermittelt hat, werden weiterhin in den Fluren der Schule leben.
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