Im Raiffeisenhaus in Wien wurde am 7. Juli 2026 der Sicherheitsverdienstpreis für Niederösterreich bereits zum 49. Mal verliehen. Eine Veranstaltung, die nicht nur die herausragenden Leistungen der Polizei würdigt, sondern auch das Engagement zahlreicher Zivilpersonen, die in schwierigen Situationen mutig gehandelt haben. Ein echtes Fest für die Sicherheit!

Insgesamt wurden 66 Personen geehrt – darunter 52 Polizistinnen und Polizisten sowie 14 Zivilpersonen. Ihre Taten sind nicht nur bemerkenswert, sie sind auch essenziell für die öffentliche Sicherheit in unserem Land. Im Bezirk Bruck an der Leitha wurden zwei besondere Fälle hervorgehoben, die eindrucksvoll zeigen, wie wichtig der Einsatz von Polizei und Zivilgesellschaft ist.

Herausragende Ermittlungen und Mut

Ein Fall, der für viel Aufsehen sorgte, war der Großbrand in Bad Deutsch-Altenburg. Hier wurde Brandstiftung nachgewiesen, Heizöl diente als Brandbeschleuniger. Die Ermittler, unter ihnen Chefinspektor Markus Herndlbauer und Abteilungsinspektor Hannes Pucher, entdeckten schnell den Liegenschaftsbesitzer als Tatverdächtigen. Das Resultat? Eine Festnahme und eine Anzeige wegen Brandstiftung und versuchten schweren Betrugs. Der Schaden belief sich auf etwa 1,1 Millionen Euro – ein echter Schlag für die Gemeinde.

Doch nicht nur das – auch ein Missbrauchsfall wurde aufgeklärt, in dem ein 42-Jähriger seine Lebensgefährtin über einen längeren Zeitraum betäubte und missbrauchte. Die Frau erfuhr erst durch die Ermittlungen deutscher Behörden von den schrecklichen Taten. Hier wurden Bezirksinspektorin Lisa Derl und Gruppeninspektorin Liliane Höß für ihren unermüdlichen Einsatz geehrt. Die Verurteilung des Täters steht für September 2025 an.

Ehrungen und Auszeichnungen

Die Auszeichnungen wurden von Erwin Hameseder, dem Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, und Stefan Jauk, Generaldirektor der Niederösterreichischen Versicherung, überreicht. Hameseder betonte die immense Bedeutung von Sicherheit und Resilienz, insbesondere in Krisenzeiten. Jauk hob hervor, dass Sicherheit durch verantwortungsvolle Menschen entsteht und die Ausgezeichneten wahrlich als Vorbilder fungieren.

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Landespolizeidirektor Franz Popp lobte den Mut und die Zivilcourage der Geehrten – Eigenschaften, die für die Sicherheit in Niederösterreich unerlässlich sind. Auch die Ermittlungserfolge in verschiedenen Deliktsbereichen waren beeindruckend: Von der Aufklärung von Brandstiftungen bis hin zur Zerschlagung eines internationalen Callcenters, das „Schockanrufe“ durchführte. Das zeigt, wie vielseitig und anspruchsvoll die Arbeit der Polizei heutzutage ist.

Teamarbeit und individuelle Stärke

Die Bandbreite der Einsatzmaßnahmen umfasst die Bekämpfung von Einbruchsdiebstählen, sexuellen Übergriffen, Erpressung und Nötigung. Auch der Einsatz von Drohnen zur Lokalisierung gesuchter Personen zeigt, wie modern die Polizeiarbeit geworden ist. Teamarbeit, persönlicher Einsatz und fachliche Kompetenz – das sind die Säulen, die die Polizei in Niederösterreich tragen und stärken.

Besonders bemerkenswert ist auch, dass Zivilpersonen für ihr couragiertes Verhalten geehrt wurden. In gefährlichen Situationen einfach nicht wegzuschauen, das erfordert echten Mut. Solche Menschen machen den Unterschied und tragen zur Sicherheit in unserer Gemeinschaft bei.

Mit einem herzlichen Dank an alle Geehrten und einem Blick auf die Herausforderungen, die noch vor uns liegen, lässt sich festhalten: Sicherheitsarbeit ist ein fortwährender Prozess, der jeden von uns betrifft. Gemeinsam können wir viel bewirken!

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