Heute ist der 25.05.2026 und in Baden bei Wien stehen die Zeichen auf Veränderung. Der Bezirk wird in den kommenden Monaten zum Schauplatz umfangreicher Bauarbeiten. Im Sommer 2026 wird an mehreren Straßen gewerkelt, was nicht nur den Verkehr beeinflusst, sondern auch die Bauwirtschaft ankurbeln soll. Insgesamt fließen 105,4 Millionen Euro in die Landstraßen Niederösterreichs, wovon 3,4 Millionen Euro direkt in den Bezirk Baden investiert werden. Das steckt ganz schön viel Kohle drin, und man fragt sich, wie die Region davon profitieren kann.
In Heiligenkreuz ist der Neubau der B11-Brücke über den Sattelbach in vollem Gange. Die alte Brücke aus dem Jahr 1950 hat ihre besten Tage hinter sich, und die Behelfsbrücke sorgt dafür, dass der Verkehr weiterhin fließen kann. Landtagsabgeordneter Peter Gerstner, Bürgermeister Johannes Grasel und Markus Brunner vom NÖ Straßendienst haben den Baubeginn bereits feierlich eingeläutet. Die neue Brücke wird ein modernes 1-feldriges Rahmentragwerk mit einem Durchflussquerschnitt bieten, der den Sattelbach besser bewältigen kann. Das Projekt ist auf sieben Monate angelegt und wird mit 1,2 Millionen Euro vom Land Niederösterreich finanziert. Alles in allem – ein ordentlicher Schritt in die Zukunft!
Baustellen im Bezirk Baden
Doch Heiligenkreuz ist nicht die einzige Baustelle. In Alland wird die B11 in Groisbach zwischen Juli und Oktober erneuert, wobei 900 Meter in Angriff genommen werden. Hier kann man sich auf eine halbseitige Verkehrsführung einstellen. Auch die B210 kommt nicht zu kurz – die Stützmauer in Mayerling wird gesichert, und zwar auf 75 Metern, bis September. Außerdem wird in Leobersdorf ein neuer Kreisverkehr im Betriebsgebiet bis August fertiggestellt, während auf der B18 in Berndorf die Trag- und Deckschichte auf 630 Metern zwischen Juli und September erneuert wird. Nachtarbeit ist hier angesagt, und auch hier wird die Verkehrsführung halbseitig geregelt. Ein bisschen Geduld ist also gefragt.
In Ebreichsdorf, genauer gesagt Unterwaltersdorf, wird die Fahrbahn auf der B60 nach Fräsarbeiten erneuert – und das über 790 Meter. Drei Wochen lang, im Juli und August, kann es hier teilweise zu Sperren kommen, jedoch bleibt die Zufahrt für Anrainer gewährleistet. In Berndorf wird die B212 bei Buchbach – Ödlitz Friedhof auf 1,5 km kleinflächig saniert. Das klingt alles nach einem ziemlich vollen Programm, das sich da zusammenbraut!
Was noch kommt
In Klausen-Leopoldsdorf wird die L110 über den Lammeraubach generalinstandgesetzt. Hier wird eine Behelfsbrücke erforderlich sein, und das Ganze läuft von Juni bis August mit halbseitiger Verkehrsführung. Auch in Trumau wird an der L156 gearbeitet – die Trag- und Deckschichte an der Rampe zur B16 wird in zwei Wochenenden zwischen Juni und August erneuert. In Traiskirchen wird die L156 auf 800 Metern nach Fräsarbeiten erneuert. Die Bauarbeiten sind also in vollem Gange, und die Autofahrer sollten sich auf ein paar Umleitungen einstellen. Aber hey, das geht vorbei!
In Baden selbst wird die L4009 beim Kreisverkehr Vöslauerstraße zwischen August und September erneuert. Hier gibt’s eine halbseitige Sperre, aber der Gegenverkehr wird eingerichtet. Und auch in Furth an der Triesting und Weissenbach an der Triesting ist die L4034 betroffen – hier wird auf 920 Metern die Trag- und Deckschichte erneuert. Die Bauarbeiten werden von Juli bis August dauern, mit halbseitiger Verkehrsführung. Es wird also spannend, wie sich die Verkehrssituation entwickeln wird!
Ein großes Straßenbauprogramm für Niederösterreich
Und das ist nur ein kleiner Teil eines viel größeren Plans! Das Land Niederösterreich hat ein 130 Millionen Euro Straßenbauprogramm gestartet, das 480 Projekte in rund 300 Gemeinden umfasst. Verkehrslandesrat Udo Landbauer hat betont, dass der Fokus auf sicheren und verlässlichen Straßen liegt. Hochwasserschäden aus dem Jahr 2024 sind fast vollständig behoben, und die restlichen Arbeiten folgen in diesem Jahr. Das Programm soll auch die heimische Bauwirtschaft unterstützen und die regionale Wertschöpfung sichern. Mit vielen Aufträgen an kleine und mittlere Betriebe wird hier auch die lokale Wirtschaft angekurbelt.
Die Bauaktivitäten in Baden und Umgebung sind also nicht nur ein Zeichen für Fortschritt, sondern auch ein Baustein für eine lebendige und sichere Infrastruktur in Niederösterreich. Es bleibt spannend zu sehen, wie die neuen Projekte den Alltag der Anwohner und Verkehrsteilnehmer beeinflussen werden. Aber eines ist sicher: Die Straßen werden bald besser aussehen!