Die Vorfreude auf die Ausstellung „Transfer“ in Wolfsberg und Deutschlandsberg wächst! Im Sommer 2026 wird diese spannende Schau eröffnet, die die Veränderungen thematisiert, die durch den Koralmtunnel zwischen Kärnten und der Steiermark entstehen. Mobilität, Wahrnehmung und gesellschaftlicher Wandel stehen dabei im Fokus. Ein echtes Highlight, das die kreative Energie beider Regionen bündelt!
Die Stadtgemeinden Wolfsberg und Deutschlandsberg haben sich zusammen mit talentierten Kunstschaffenden aus Kärnten und der Steiermark zusammengeschlossen, um dieses Kunstprojekt ins Leben zu rufen. Zwölf Künstler haben sich bereit erklärt, ihre Perspektiven und Visionen auf die Leinwand zu bringen. Darunter sind Namen wie Simon Goritschnig, Katharina Gruzei und Hubert Sauper. Die Eröffnung findet am 1. Juli 2026 um 19 Uhr im Schloss Wolfsberg statt, gefolgt von einer weiteren Eröffnung im Kulturforum Laßnitzhaus in Deutschlandsberg am 2. Juli, ebenfalls um 19 Uhr.
Kunst trifft Mobilität
Die Ausstellung „Transfer“ wird vom 2. Juli bis 30. August im Schloss Wolfsberg zu sehen sein. An den Tagen von Dienstag bis Sonntag kann man die Werke von 10 bis 17 Uhr bewundern – und das Beste: Der Eintritt ist frei! Unter der Leitung der Kuratoren Igor Pucker und Veronika Suschnig erwartet die Besucher ein begleitendes Programm mit dem Titel „Zeiträume & Übergänge“, das die künstlerische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Veränderungen durch die Mobilität weiter vertieft. Ein wahrlich spannendes Angebot!
Doch was bedeutet die Koralmbahn für die Region? Sie steht für eine neue Ära der Mobilität und wird am 1. Dezember 2025 eröffnet. Diese Verbindung zwischen Graz und Klagenfurt wird nicht nur die Fahrzeit auf 45 Minuten reduzieren, sondern auch zahlreiche Impulse für die regionale Entwicklung liefern. Vizebürgermeisterin Judith Schwentner bezeichnete die Koralmbahn als entscheidend für Bildung, Arbeit und Freizeit. Einfach faszinierend, wie solche Projekte das Leben direkt beeinflussen können!
Ein Blick in die Zukunft
Die Koralmbahn ist nicht nur ein Bauprojekt – sie stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltige Stadtentwicklung dar. Bei der letzten Veranstaltung zum StadtDialog Graz wurde dies eindrücklich von verschiedenen Sprechern herausgestellt. Gustav Spener sprach sogar von einem „Jahrhundertprojekt“. Wenn man sich überlegt, dass der Bau bereits 1999 begonnen hat und nun nach all den Jahren endlich zur Vollendung kommt, wird einem die Tragweite dieser Entwicklung bewusst.
Die Veranstaltung hat auch gezeigt, wie wichtig der Dialog zwischen den Regionen ist. Die Koralmbahn wird nicht nur Verkehrsströme verändern, sondern auch die Zusammenarbeit in der Region stärken. Die Möglichkeiten für standortübergreifende Lehrveranstaltungen und neue Kooperationen im Tourismus sind nur einige der Chancen, die sich aus diesem Großprojekt ergeben.
In der Zwischenzeit bleibt uns nur zu hoffen, dass die Kunst bei der Eröffnung von „Transfer“ ebenso lebendig und inspirierend ist wie die Diskussionen rund um die Koralmbahn. Vielleicht wird diese Ausstellung ein weiterer Schritt in Richtung eines kreativen und kulturellen Austausches, der die Menschen in Kärnten und der Steiermark näher zusammenbringt!