In der Marktgemeinde Griffen werden aufgrund der anhaltenden Trockenheit und sinkenden Wasserreserven vorübergehende Wassersparmaßnahmen erlassen. Bürgermeister Josef Müller betont, dass die Trinkwasserversorgung gesichert ist, sofern die Bevölkerung die neuen Vorgaben beachtet. Die Maßnahmen sind notwendig, da die Schüttungsmengen um 20 bis 25 Prozent zurückgegangen sind, während der Wasserverbrauch in der Gemeinde gestiegen ist. Ohne diese Maßnahmen wäre die Trinkwasserversorgung gefährdet gewesen.

Zu den konkreten Maßnahmen gehören das Verbot des Befüllens von Schwimmbecken, -bädern und Pools, ebenso wie das Verbot der Bewässerung von Rasenflächen, Grünanlagen, Hecken und Bäumen. Auch das Waschen von Kraftfahrzeugen und Verkehrsflächen sowie das Verdünnen von Gülle sind untersagt. Diese Maßnahmen sollen zeitlich befristet sein und werden aufgehoben, sobald sich die Wasserreserven wieder erholt haben. Bürgermeister Müller gibt Entwarnung, solange die Vorgaben beachtet werden. Aktuell wird Wasser in die Hochbehälter zugeführt und die Pegelstände zeigen bereits erste Erholungstendenzen.

Appell an die Bevölkerung

Die Gemeinde ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, bewusst und sparsam mit Wasser umzugehen, um die Trinkwasserversorgung auch in Zukunft sicherzustellen. Jeder Tropfen zählt, und gemeinsam kann die Bevölkerung dazu beitragen, die wertvollen Wasserreserven zu schonen.

Die Situation in Griffen ist nicht isoliert; ähnliche Herausforderungen stellen sich in vielen Regionen Österreichs. Trockenheit ist ein zunehmendes Problem, das die Wasserversorgung in ländlichen Gebieten betrifft. Daher ist es wichtig, dass alle Gemeinden präventive Maßnahmen ergreifen und die Bevölkerung für einen achtsamen Umgang mit Wasser sensibilisieren. Nur gemeinsam kann es gelingen, die Wasserressourcen nachhaltig zu bewahren und auch künftigen Generationen eine ausreichende Trinkwasserversorgung zu garantieren.