In Völkermarkt, wo die Berge den Himmel berühren und die Wanderwege einladend auf die Naturfreunde warten, wird ehrenamtliches Engagement großgeschrieben. Der Alpenverein Völkermarkt-Bleiburg tut genau das, indem er ein beeindruckendes Wanderwegenetz von knapp 62 Kilometern betreut. Diese Routen verbinden die charmanten Orte in Unterkärnten und laden alle ein, die Schönheit der Region zu erkunden. Man kann sich vorstellen, wie der Duft von frischen Kräutern in der Luft liegt, während die Sonne durch die Bäume blitzt – einfach herrlich!

Im Frühjahr, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Kälte des Winters vertreiben, beginnt ein Team von etwa zehn „Wegewarten“ mit der Pflege der Wanderwege. Mäharbeiten, Kontrollen und die Erneuerung von Wegmarkierungen stehen dabei auf der Agenda. Obmann Erwin Harrisch hat dabei ein wachsames Auge auf mögliche Schäden, die der Winter hinterlassen hat – Hangrutschungen und Lawinen sind nicht zu unterschätzen. Nicht zu vergessen die orkanartigen Böen, die 2008 einige Wanderwege in Mitleidenschaft gezogen haben.

Eine starke Gemeinschaft

Die ehrenamtlichen Helfer sind das Herzstück des Vereins. Jährlich fließen nicht nur Stunden, sondern auch Leidenschaft in die Instandhaltung der Wege. Diese engagierten Mitglieder sind nicht nur für Völkermarkt und Bleiburg da, sondern bieten auch ihre Unterstützung anderen alpinen Vereinen an. Und das Beste? Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen! Wenn du also das Gefühl hast, etwas zur Gemeinschaft beitragen zu wollen, warum nicht einfach mal vorbeischauen?

Zu den betreuten Wegen gehören einige wahre Juwelen: der Eisenwurzenweg mit 25,82 km, der Südalpenweg mit 20,17 km, sowie Weg 603 P und Weg 603 A. Ein wahrer Genuss für Wanderer! Und wenn du am 8. August in Eberndorf bist, solltest du unbedingt das 40-jährige Jubiläum des Alpenvereins besuchen. Dort wird es nicht nur Infoveranstaltungen geben, sondern auch einen mobilen Kletterturm – ein Spaß für Groß und Klein!

Schaut man über die Grenzen von Völkermarkt hinaus, so wird deutlich, dass der Deutsche Alpenverein (DAV) mit seinen 250 Hütten in den Alpen und einem Wegenetz von etwa 30.000 Kilometern eine ähnliche Mission verfolgt. Auch dort kümmern sich zahlreiche ehrenamtliche Mitglieder um die Pflege der Bergwege. Jährlich fließen über 50.000 Stunden unentgeltlicher Arbeit in die Instandhaltung. Das ist ein riesiger Aufwand, der zeigt, wie wichtig die alpine Infrastruktur für die gesamte Region ist.

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Die Herausforderungen sind in den letzten Jahren gewachsen. Klimawandel und extreme Wetterereignisse haben die Instandhaltungskosten beim Österreichischen Alpenverein stark erhöht. Die Kosten haben sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt, und Katastrophenschäden haben sie sogar versechsfacht. Das ist kein Spaß! Die Berglandschaft verändert sich, und die Mitglieder sind gefordert, sich anzupassen und ihre Wege zu sichern.

Aber trotz all dieser Herausforderungen bleibt der Enthusiasmus ungebrochen. Junge Bergwandernde zeigen Interesse am ehrenamtlichen Engagement, und viele berichten von ihren positiven Erfahrungen bei den Einsätzen. Es ist nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Leidenschaft, die verbindet – eine Gemeinschaft von Menschen, die die Natur lieben und sich für ihren Erhalt einsetzen.