Am 26. Juni wird es in Villach wieder richtig lebhaft! Die Hauptfeuerwache in der Kasernengasse 3 öffnet ihre Tore für den großen Fundbasar, der um 13 Uhr beginnt. Hier wird ein bunter Mix aus über 500 Schätzen angeboten, die allesamt aus dem Fundbüro stammen und darauf warten, von neugierigen Schnäppchenjägern entdeckt zu werden. Von E-Scootern über Kameras bis hin zu Ski und AirPods – hier findet sich für jeden etwas! Und ja, Sporttaschen, Rucksäcke, Fahrräder und sogar Skateboards sind auch am Start. Das klingt doch nach einem kleinen Paradies für die Sparfüchse unter uns!

Diese Artikel haben das große Los gezogen – sie wurden nie abgeholt und stehen jetzt zur Verfügung, nachdem die gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist. Es gibt keinen Grund zur Eile, aber man weiß ja: „Was weg ist, ist weg.“ Und das gilt besonders hier, denn der Verkauf erfolgt nur, solange der Vorrat reicht. Also, lieber Bargeld einstecken, denn das ist die einzige Zahlungsmethode. Wer also nach dem perfekten Schnäppchen sucht, sollte sich den Termin auf keinen Fall entgehen lassen!

Ein Blick hinter die Kulissen

Charly Neßmann, ein echter Fundbüro-Veteran mit über zehn Jahren Erfahrung bei der ÖBB in Villach, kennt sich bestens mit den kuriosen Fundstücken aus. Tatsächlich ist das Fundbüro der Stadt das einzige seiner Art in Kärnten! Hier landen die vergessen Gegenstände, die von ÖBB-Passagieren nach einer Frist von 14 Tagen ins Fundbüro übergeben werden. Und was da manchmal zum Vorschein kommt – von Rollstühlen bis zu Kinderwägen, die Liste ist lang und oft auch ziemlich lustig! Handys, Brieftaschen und die begehrten AirPods landen zwar selten im Fundbüro, aber wenn, dann ist das der große Moment für die Finder.

Die Villacher lieben diesen Service, der sogar den Versand von vergessenen Schätzen bis nach Malaysia ermöglicht. Einmal schickte ein Tiroler als Dank für die Rücksendung eines Fundstücks Musik-CDs. Das zeigt, wie wichtig solche kleinen Gesten sind! Montags ist übrigens der arbeitsreichste Tag im Fundbüro – kein Wunder, wenn viele Menschen ihre verlorenen Schätze zurückfordern wollen. Wer selbst etwas vermisst, sollte sich auf oebb.at um ein Verlustmeldeformular kümmern. Und wenn das Teil dann im Fundbüro landet, gibt’s eine Nachricht. Also, besser drüber nachdenken, bevor man etwas vergisst!

Die Regeln des Fundens

Es ist auch spannend zu wissen, dass Finder Ansprüche auf Ersatz des notwendigen Aufwands haben – wie die Fahrtkosten. Bei den neuen Regeln zur Finderlohngestaltung wird es für die Vergessenen und Verlorenen interessant. Verlorene Gegenstände, die im öffentlichen Raum abhanden kommen, bringen 10 % Finderlohn. Bei vergessenem Kram, der im Aufsichtsbereich eines Dritten gelassen wurde, sind es 5 %. Damit kann sich das Suchen und Finden wirklich lohnen! Natürlich gibt es auch einige Einschränkungen – für diejenigen, die im Fundbüro arbeiten oder in der Nähe wohnen, gibt’s kein Finderlohn. Aber hey, das macht die Sache nicht weniger spannend!

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Klar, das Ganze hat einen ganz besonderen Charme. Und während die Vorbereitungen für den Fundbasar in vollem Gange sind, bleibt nur zu wünschen, dass die Schnäppchenjäger am 26. Juni zahlreich erscheinen und sich die besten Stücke sichern. Wer weiß, vielleicht findet der eine oder andere sogar sein persönliches Glück im Fundbüro!

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