Jungbauernschaft Villach: Gemeinsam in eine nachhaltige Zukunft der Landwirtschaft
Am vergangenen Samstag wurde im malerischen Buschenschank Ischnighof in Finkenstein ein bedeutender Schritt für die junge Landwirtschaft in Villach vollzogen. Die offizielle Gründung der Jungbauernschaft Villach setzte ein starkes Zeichen für Vernetzung und Zusammenarbeit unter den jungen Land- und Forstwirten. Zahlreiche Jungbäuerinnen und Jungbauern fanden sich ein, um die Weichen für die Zukunft zu stellen und ihre Kräfte zu bündeln. In Zeiten, die für viele nicht einfach sind, bietet der Austausch unter den Mitgliedern Trost und Stärke.
Florian Koller, der neue Obmann der Jungbauernschaft, wird die Geschicke dieser engagierten Gruppe leiten. An seiner Seite stehen Stephanie Zarfl aus Villach und Tim Pippenbach aus Arnoldstein als Obmann-Stellvertreter. Maximilian Kogler, der Landesobmann der Kärntner Jungbauernschaft, betonte bei der Gründungsveranstaltung die immense Bedeutung von Zusammenhalt und Austausch. Gratulationen an die neuen Funktionäre gab es unter anderem von LAbg. KR Stefanie Offner, KR Hansjörg Winkler und Stadtrat Christian Pober. Das macht schon stolz, oder?
Ein starkes Netzwerk für die Zukunft
Die Kärntner Jungbauernschaft ist nicht nur eine Interessenvertretung, sondern auch eine Plattform für kreative Ideen, die die Landwirtschaft in der Region nachhaltig stärken soll. Maximilian Kogler, der mit seinem Familienbetrieb, dem Sonnleitnhof in St. Urban, fest verwurzelt ist, sieht enormes Potenzial für junge Landwirte. „Die Verbindung von Natur, Verantwortung und unternehmerischem Denken ist entscheidend“, sagte er, und das hört man gerne. Denn die Landwirtschaft hat viel mehr zu bieten als manch einer denkt – es gibt eine steigende Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln und die Möglichkeit, eigene Rohstoffe zu verarbeiten und direkt zu vermarkten.
Kogler, der erst 24 Jahre alt ist und kurz vor dem Abschluss seines Masters in Agrar- und Ernährungswirtschaft steht, hat klare Vorstellungen. „Es braucht verlässliche Rahmenbedingungen, weniger bürokratische Hürden und ein faires Einkommen für die Landwirte“, so sein dringender Appell. Klein strukturierte Betriebe sind also keineswegs zum Scheitern verurteilt, sondern prägen unsere Kulturlandschaft auf ihre eigene Art und Weise.
Auf in eine erfolgreiche Zukunft
Seine Ratschläge an die Jungbauern sind einfach, aber wirksam: „Glaubt an eure Arbeit, entwickelt euch weiter und werdet Teil der Gemeinschaft.“ Das klingt fast schon nach einem Aufruf! Die geplante landesweite Kampagne zum Thema Kulturlandschaft wird sicherlich dazu beitragen, das Bewusstsein für die Landwirtschaft in der Gesellschaft zu stärken. Kogler ist nicht nur im landwirtschaftlichen Bereich aktiv, sondern auch im Gemeindeverband und als Gemeindeparteiobmann in St. Urban. Das zeigt, wie wichtig ihm der Dialog mit der Gesellschaft ist.
Die Gründung der Jungbauernschaft Villach ist ein echter Lichtblick für die junge Generation in der Landwirtschaft. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich das Netzwerk weiterentwickelt und welche neuen Ideen und Projekte aus dieser engagierten Gemeinschaft hervorgehen. Dass die jungen Bäuerinnen und Bauern bereit sind, ihre Kräfte zu bündeln, ist ein starkes Signal – nicht nur für Villach, sondern für ganz Kärnten.
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