Der Muttertagsmarkt im Stift St. Georgen am Längsee – ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst! Hier, inmitten der beeindruckenden Kulisse eines ehemaligen Klosters der Benediktinerinnen, strömten die Besucher, um die kreativen Stände und kulinarischen Leckereien zu entdecken. Es ist, als würde die Zeit hier stillstehen. Man fühlt die Geschichte förmlich in der Luft, während man durch die Gänge schlendert, umgeben von den barocken Bauten, die unter Denkmalschutz stehen und mit ihrem Charme verzaubern.

Das Stift, das zwischen 1002 und 1023 gegründet wurde, hat schon einiges erlebt. Ursprünglich von Gräfin Wichburg, der Gattin des Grafen Ottwin von Sonnenburg, ins Leben gerufen, wurde es 1023 durch Erzbischof Hartwig von Salzburg geweiht. Wenn man vor der gotischen Stiftskirche steht, die heute als Pfarrkirche dient, kann man sich kaum vorstellen, dass dieses Kloster 1783 im Zuge der Josephinischen Reform aufgelöst wurde. Es war eine Zeit, die nicht nur das Kloster selbst, sondern auch die Region nachhaltig prägte.

Ein Blick in die Geschichte

Wussten Sie, dass das Kloster bis 1884 als Schloss genutzt wurde? Anschließend verwandelte es sich in eine Schule, ein Bildungshaus und schließlich in ein Hotel. Die regelmäßigen Umgestaltungen, die im 17. Jahrhundert durch Baumeister Pietro Francesco Carlone begonnen wurden, haben das Stift in ein barockes Gesamtensemble verwandelt, das heute für seine architektonische Schönheit bewundert wird. Über die Jahrhunderte hinweg wuchs das Vermögen des Klosters, nicht zuletzt durch die Aufnahme von Adelsangehörigen. Das hat dazu geführt, dass Mitte des 12. Jahrhunderts Neubauten erforderlich waren, um den Platzbedarf zu decken.

Natürlich gab es auch dunkle Zeiten. Plünderungen während der Türkenkriege 1259 und 1473 haben ihre Spuren hinterlassen. Doch die Gegenreformation führte zu einem Anstieg der Schwesternanzahl, und so wurde das Stift zu einem wichtigen Ort des Glaubens und der Bildung. Man kann sich gut vorstellen, wie die Klostermauern Geschichten aus längst vergangenen Tagen erzählen – Geschichten von Glauben, Hoffnung und auch von Verlust.

Ein Ort für alle Sinne

Der Muttertagsmarkt, der hier stattfindet, ist nicht nur ein Fest für die Augen, sondern auch für die Sinne. Die Düfte von frisch gebackenem Brot, handgefertigten Pralinen und duftenden Kräutern umschmeicheln die Nase. Man trifft auf freundliche Gesichter, die stolz ihre Kunstwerke und Produkte präsentieren. Es gibt einfach nichts Schöneres, als in solch einer Atmosphäre zu schlendern und das Leben zu genießen – besonders, wenn man die eigene Mutter mit einem besonderen Geschenk überraschen möchte.

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Wem das alles noch nicht reicht, der kann sich auf weitere Schätze Kärntens freuen. Klöster wie das Stift St. Georgen sind nicht nur Orte der Andacht, sondern auch lebendige Zeitzeugen, die Geschichten erzählen und zur Besinnung einladen. Jedes Kloster in Kärnten hat seine eigene Geschichte – ein Besuch lohnt sich also allemal. Für weitere Informationen über die Klöster in Kärnten und ihre spannenden Geschichten, schauen Sie einfach auf diese Seite.