Heute ist der 16.07.2026 und in St. Veit an der Glan gibt es einen besonderen Anlass zu feiern, aber auch ein wenig Wehmut zu empfinden. Sabine Payer, die erfolgreichste österreichische Alpinboarderin in der Geschichte des Weltcups, hat ihren Rücktritt angekündigt. Nach 16 aufregenden Saisonen, in denen sie uns mit unglaublichen Leistungen verzaubert hat, zieht sie sich nun von der großen Bühne zurück.

Mit 21 Weltcupsiegen und insgesamt 49 Podestplätzen hat Payer die alpine Snowboard-Welt geprägt wie kaum eine andere. Ihre Bilanz spricht Bände: 13 Mal stand sie auf dem ersten Platz in Einzelbewerben, während sie im Teambewerb sogar 8 Siege feiern konnte. Obendrauf kommen 3 WM-Medaillen und eine Olympia-Silbermedaille im Parallel-Riesentorlauf, die sie bei den Spielen in Mailand/Cortina 2026 erringen konnte. Das beschreibt sie als „unglaublich schönes Happy End“ – ein cooler Abschluss, der wohl kaum passender hätte sein können.

Ein Vorbild für die Jugend

Die 33-jährige Kärntnerin hat nicht nur Rekorde aufgestellt, sondern auch Herzen berührt. Christian Galler, der Sportliche Leiter für Snowboard Alpin und Cross im ÖSV, zollt ihr Respekt und gratuliert zu einer Karriere, die ihresgleichen sucht. Auch Kärntens Landeshauptmann, Daniel Fellner von der SPÖ, hebt sie als Vorbild für junge Athleten hervor und würdigt ihr Engagement für den Nachwuchs. Es ist klar, dass Payer nicht nur eine Athletin, sondern auch eine Mentorin ist, die ihr Know-how künftig am Snowboard-Stützpunkt Simonhöhe einbringen möchte.

In den letzten Jahren hat Payer immer wieder unter Beweis gestellt, was es heißt, an der Spitze zu stehen. Seit der Saison 2014/15 beendete sie 11 von 12 Wintern unter den Top Ten im Gesamtweltcup. Viermal gelang es ihr, den Gesamt-Dritten Platz zu belegen, und ihre zwei gewonnenen Team-Kristallkugeln – eine mit ihrem Ehemann Alexander Payer und eine mit Andreas Prommegger – sind nur das Sahnehäubchen auf ihrer beeindruckenden Karriere.

Ein Abschied mit einem Lächeln

Natürlich ist es kein einfacher Schritt, den sie nun geht. Nach all den Jahren und den zahlreichen Herausforderungen, die sie gemeistert hat, ist der Rücktritt eine Entscheidung, die gut durchdacht ist. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt“, sagt sie und schaut zurück auf ihre Zeit im Weltcup mit einem Lächeln. Es gibt wohl keinen besseren Abschied, als mit einer Medaille um den Hals und dem Gefühl, alles gegeben zu haben, zu gehen.

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Für die Fans, die sie über die Jahre begleitet haben und für die, die noch kommen werden, bleibt Sabine Payer ein strahlendes Beispiel für Hingabe, Talent und den unermüdlichen Kampfgeist, der im Sport so wichtig ist. Wir dürfen gespannt sein, wie sie ihre Erfahrungen in der Nachwuchsarbeit einbringen wird. Ein neues Kapitel beginnt, und wir sind sicher, dass sie auch dort Großes leisten wird.

Weitere Informationen zu diesem Thema sind auf kaernten.orf.at zu finden.

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