Am 11. Juli 2026, einem Tag, der die Herzen der Einheimischen höher schlagen lässt, wurde der 30. Holzstraßenkirchtag auf der Flattnitz feierlich eröffnet. Die beiden großen Herren, Landeshauptmann Daniel Fellner und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, eröffneten das Fest mit viel Enthusiasmus. Unter dem Motto „Tradition trifft drei Bundesländer“ zeigt die Veranstaltung, wie der moderne ländliche Raum funktioniert und gleichzeitig die Verbindung von Tradition und zukunftsfähigen Technologien beleuchtet.

Der Holzstraßenkirchtag ist mehr als nur ein Fest. Es ist ein lebendiger Begegnungsraum, der die Gemeinschaft stärkt und die Solidarität zwischen Forstwirtschaft, Bevölkerung und Gesellschaft fördert. Rund 140 Aussteller präsentieren die beeindruckende Wirtschaftskraft der Holz- und Forstwirtschaft. Und das ist auch notwendig, denn in Kärnten sind über 60 Prozent der Landesfläche bewaldet. Ein wahrhaftiger Holzreichtum!

Wirtschaftsstandbein Holz

Fellner hebt die immense Bedeutung von Holz in den Berggebieten hervor – als wirtschaftliches Standbein für Familienbetriebe, die oft über Generationen hinweg in der Region verwurzelt sind. Die Veranstaltung ist nicht nur eine Antwort auf moderne wirtschaftliche Fragen, sondern auch ein Zeichen für die Wertschöpfung vor Ort. Holz sichert Arbeitsplätze und fördert Innovationen in den Tälern, was gerade in der heutigen Zeit von zentraler Bedeutung ist.

Das umfangreiche Programm lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Waldarbeitsmeisterschaften, ein geselliger Frühschoppen, eine abwechslungsreiche Trachtenmodenschau, ein Krämermarkt und ein fröhliches Familienfest sorgen für Unterhaltung und heitere Stimmung. Man könnte fast sagen, es gibt für jeden etwas – und das ist auch gut so!

Regionalität und Wertschöpfung

Die Forst- und Holzwirtschaft hat in Österreich eine lange Tradition und ist ein essenzieller Bestandteil der österreichischen Wirtschaft. Laut einer Studie von Econmove GmbH beträgt die Wertschöpfung der Forst- und Holzwirtschaft in Österreich stolze 43,1 Milliarden Euro, was etwa 10 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung ausmacht. Das sind nicht nur Zahlen – das sind Arbeitsplätze! Rund 444.000 Menschen finden in dieser Branche Beschäftigung, was zeigt, wie wichtig diese für unsere Gesellschaft ist.

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Der Holzstraßenkirchtag bringt nicht nur die Menschen zusammen, sondern ist auch ein Symbol für die länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen Kärnten, Steiermark und Salzburg. Die gemeinsame Zukunft wird nicht nur besprochen, sondern auch gelebt. Wer hätte gedacht, dass ein Fest so viel bewirken kann? Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie sich Tradition und Moderne in einem bunten Fest vereinen.

In unseren Wäldern steckt nicht nur Holz, sondern auch das Potenzial für ressourcenschonende Konstruktionen und eine nachhaltige Industrie. Holz ist nicht nur ein Rohstoff, sondern auch eine Kohlenstoffsenke, die aktiv zum Klimaschutz beiträgt. Die aktive Bewirtschaftung der Wälder ist für die Zukunft unerlässlich, um die Wertschöpfung und die Funktionserhaltung zu gewährleisten.

So geht es beim Holzstraßenkirchtag nicht nur um Feiern und Schlemmen, sondern um die Stärkung einer Gemeinschaft, die sich der Werte ihrer Heimat bewusst ist. Ein Fest, das Tradition, Innovation und Gemeinschaftsgeist verbindet – und das auf eine Art und Weise, die einfach ansteckend ist!

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