In St. Veit an der Glan gibt es einen besonderen Club, der seit nunmehr 25 Jahren unermüdlich für die Rechte und die Selbstermächtigung von Frauen kämpft. Die Soroptimistinnen, eine internationale Organisation mit über 80.000 Mitgliedern weltweit, haben sich auch hierzulande einen Namen gemacht. Der Soroptimist Club St. Veit, gegründet am 22. Mai 2001 von 21 engagierten Frauen, zählt aktuell 34 Mitglieder. Präsidentin Isolde Sauper betont immer wieder, wie wichtig der Club für die Förderung der Bildung und Ausbildung von Frauen ist. Und das ist noch lange nicht alles!

Die Soroptimistinnen sind das ganze Jahr über aktiv und unterstützen eine Vielzahl von Projekten, die das Ziel haben, das Leben von Frauen und Kindern zu verbessern. Von Lesetrainings für Kinder bis hin zu Weihnachtspaketen für Alleinerziehende – die Bandbreite der Initiativen ist beeindruckend. Sie arbeiten auch mit Organisationen wie der Jugendnotschlafstelle und der Team-Österreich-Tafel zusammen. Das Motto lautet: Hilfe soll unkompliziert und schnell erfolgen. Und genau das wollen die engagierten Mitglieder auch an ihrem bevorstehenden Geburtstag feiern, der am kommenden Samstag in Hintnausdorf, Gemeinde Frauenstein, stattfindet.

Ein Fest für einen guten Zweck

Die Geburtstagsfeier wird nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch eine Gelegenheit, um die Projekte des Clubs zu unterstützen. Ein Teil des Eintritts wird als Unkostenbeitrag für Speisen, Getränke und Musik verwendet, während die restlichen Einnahmen direkt in die verschiedenen Initiativen fließen. So können die Soroptimistinnen sicherstellen, dass ihre Unterstützung auch weiterhin einen positiven Einfluss hat.

Aber das ist noch nicht alles! Die Soroptimistinnen sind auch aktiv an den „Orange Days“ beteiligt, die vom 25. November bis 10. Dezember stattfinden. Diese Aktion hat das Ziel, auf die Benachteiligung von Frauen und Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Der Slogan „Orange the World – Stand up for Women“ wird dabei zum gemeinsamen Erkennungszeichen. Diese Kampagne erinnert an die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik getötet wurden, und wurde 1981 von Aktivistinnen als Gedenktag gegen Gewalt an Frauen ins Leben gerufen.

Globale Vernetzung und lokale Initiativen

Die Soroptimistinnen sind Teil eines globalen Netzwerks, das sich für die Rechte von Frauen stark macht. Renata Trottmann Probst wird in den Jahren 2026 und 2027 Präsidentin von Soroptimist International und bringt frischen Wind in die Organisation. In der Schweiz beispielsweise fand am 30. November 2024 eine Diskussion über die Istanbul-Konvention statt, bei der es um die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen ging. Es ist erschreckend zu hören, dass in der Schweiz allein 2023 fast 20.000 Delikte von häuslicher Gewalt angezeigt wurden. Die Notwendigkeit, Frauen und Mädchen zu respektieren und Gleichberechtigung zu erreichen, wird immer dringlicher.

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Ein weiteres interessantes Detail: In Österreich arbeiten die Soroptimistinnen eng mit anderen Clubs zusammen, um ihre Reichweite und ihren Einfluss zu vergrößern. Zum Beispiel beteiligen sich der SI-Club Münsterland-West und der neu gegründete SI-Club Ahaus an den Orange Days und setzen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Das Engagement des Soroptimist Clubs St. Veit ist also nicht nur lokal, sondern Teil einer größeren Bewegung, die Frauen weltweit unterstützen möchte. Wenn Sie also am Samstag in Hintnausdorf vorbeischauen, denken Sie daran, dass Sie nicht nur feiern, sondern auch aktiv einen Beitrag zu einem wichtigen Anliegen leisten. Das ist doch eine schöne Art, seinen Samstag zu verbringen, oder?