Spittal an der Drau, die Stadt, die niemals schläft – zumindest nicht wenn es um die Gesundheitsversorgung geht! Hier wird nicht nur über das Thema geredet, hier wird angepackt. Ein bemerkenswerter Schritt in die Zukunft der medizinischen Betreuung wurde nun durch die Kooperation zwischen der KABEG und dem Sozialhilfeverband (SHV) Spittal initiiert. Die beiden Partner setzen auf einen intensiven Austausch von Fachwissen und die praktische Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Dabei steht die nachhaltige Weiterentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz oben auf der Agenda.
Das Ziel dieser Zusammenarbeit? Die Effizienz und Qualität der Patientenversorgung langfristig zu sichern. Gemeinsam werden Ausbildungsinitiativen ins Leben gerufen, um Kompetenzen zu stärken und den Austausch zwischen den Fachkräften zu fördern. Und das Beste? Beide Partner sind registrierte Kurszentren des European Resuscitation Council (ERC) und erfüllen damit höchste Standards in der Aus- und Weiterbildung bei medizinischen Notfällen. Ein echter Zugewinn für die Region!
Erster „Educational Instructor Day“
Ein erstes Zeichen der Zusammenarbeit wurde kürzlich mit dem „Educational Instructor Day“ gesetzt – ein Event, das unter dem Motto „Train the Trainer“ im Bildungscampus der KABEG in Klagenfurt stattfand. Hier trafen sich Mitarbeitende der KABEG und Pflegefachkräfte des SHV Spittal, um gemeinsam an ihrer Weiterbildung zu arbeiten. Andreas Bergmann, Gesundheits- und Krankenpfleger sowie ERC-Kursdirektor des SHV Spittal, zeigt sich begeistert von dieser Initiative und deren positiven Auswirkungen auf das Gesundheitssystem.
Doch das ist nicht alles: Die Gesundheitsversorgung in Kärnten hat sich noch mehr auf die Fahnen geschrieben. LHStv.in Beate Prettner und GF Andrea Mahrer-Samonigg präsentierten eine neue Betriebsführungsvereinbarung für das Krankenhaus Spittal/Drau. Diese Vereinbarung hat das Ziel, alle Krankenhausstandorte in Kärnten auf hohem Qualitätsniveau langfristig zu sichern. Es ist eine Notwendigkeit, neue vertragliche Grundlagen mit der Eigentümerfamilie Samonigg zu schaffen – und das geschieht nun durch ein Public Private Partnership-Modell.
Gestärkt durch Investitionen
Mit jährlichen Investitionen wird die Gesundheitsversorgung in der Region weiter gestärkt. Das Krankenhaus Spittal/Drau bleibt auch weiterhin unter der Führung der Familie Samonigg, die durch eine kollegiale Leitung – bestehend aus Mag. Andrea Samonigg-Mahrer, Dr. Gerald Bruckmann und DGKP Michaela Wutti – überzeugt. Geplant sind Investitionen in Höhe von rund 13,65 Millionen Euro für den Zu- und Umbau tagesklinischer und ambulanter Leistungen. Die Patientennähe, Effizienz und Wirtschaftlichkeit stehen hier an oberster Stelle.
Ein weiterer Aspekt, der nicht unerwähnt bleiben sollte: Die bestehenden Kooperationen in den Bereichen Onkologie, Neonatologie und Gefäßchirurgie sowie die Zusammenarbeit im Traumanetzwerk mit dem UKH Klagenfurt und dem Krankenhaus Friesach sprechen Bände über die gute Vernetzung der Einrichtungen in Kärnten.
Primärversorgung nimmt Fahrt auf
<pDie Entwicklungen in der Primärversorgung sind ebenfalls ein Lichtblick. In Kärnten wird der Ausbau von Primärversorgungseinheiten (PVE) vorangetrieben. Verträge sind bereits für Standorte in Villach, Wolfsberg, Spittal und Bleiburg abgeschlossen. Die PVE sind wohnortnahe, multiprofessionelle Gesundheitszentren, die mit erweiterten Öffnungszeiten aufwarten. In Spittal werden drei Vollzeitkräfte für Allgemeinmedizin im „Porcia Center“ tätig sein und in Bleiburg zwei in einer ehemaligen „KiK-Filiale“. Die Eröffnung beider Einrichtungen ist für Oktober 2026 angesetzt.
Die Investitionen in die PVE sind beachtlich, mit über 16 Millionen Euro an Kosten, die beim Austria Wirtschaftsservice eingereicht wurden. Es ist eine Initiative, die über die Sozialversicherungsträger, das Kärntner Gesundheitsfonds und das Land Kärnten finanziert wird. Ziel ist es, durch multiprofessionelle Teams eine ganzheitliche Betreuung der Bevölkerung zu gewährleisten. Bis 2030 sind sogar bis zu zehn zusätzliche PVE in Kärnten geplant. Hier tut sich wirklich viel!
Insgesamt zeigt sich, dass die Gesundheitsversorgung in Spittal an der Drau und darüber hinaus eine dynamische Entwicklung durchläuft. Die Kooperationen, Investitionen und die Schaffung neuer Strukturen sind ein klarer Schritt in die richtige Richtung. Ein Hoch auf die Menschen, die sich tagtäglich für die Gesundheit der Bevölkerung einsetzen!