Heute ist der 7.06.2026 und in Spittal an der Drau gibt es viel zu berichten über den ARBÖ-Radmarathon, der heuer zum 14. Mal in Bad Kleinkirchheim stattfand. Ein Event, das nicht nur die Herzen der Radler höher schlagen lässt, sondern auch die der Zuschauer. Mit insgesamt 640 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Stimmung am Start einfach grandios. Perfekte Bedingungen – das Wetter spielte mit, die Sonne strahlte und der Duft von frischem Gras lag in der Luft. Man konnte förmlich das Adrenalin der Sportler spüren!
Wie ein Blitz durchbrach Andrea Calza aus Pordenone die Ziellinie und stellte eine neue Rekordzeit auf. Der 32-Jährige unterbot die bisherige Berg-Bestzeit von Hans-Jörg Leopold um fast zweieinhalb Minuten! Das ist schon eine Ansage. Zu sehen, wie Calza mit seinem Rad die Bergetappen meisterte, war einfach beeindruckend. Hinter ihm reihten sich Anton Erlbacher vom Factory Racing Team und Lucas Kolb vom SC Raika Gröbming ein. Und was war mit dem Serien-Sieger Hans-Jörg Leopold? Der landete auf Rang sechs – das hätte man nicht gedacht!
Siege und Strahlende Gesichter
Bei den Damen war es Lara Maierbrugger vom RC Gruppetto Graz, die sich souverän den Sieg holte. Sie gab alles und die Freude über ihren Erfolg war förmlich greifbar. Bürgermeister Matthias Krenn war ebenfalls vor Ort und betonte die wirtschaftliche Bedeutung des Radmarathons für die Region. Der Event zieht nicht nur Sportbegeisterte an, sondern bringt auch eine Menge Gäste mit sich, die die lokale Gastronomie und Unterkünfte unterstützen. Ein echter Gewinn für Bad Kleinkirchheim!
Das OK-Team hat einmal mehr ganze Arbeit geleistet. Krenn dankte ihnen für die hohe Qualität der Veranstaltung. Und das, muss man sagen, ist nicht übertrieben. Keine nennenswerten Zwischenfälle – die Zeitnehmung stoppte nur für die drei Bergwertungen – und die Teilnehmer waren begeistert. Man kann sich vorstellen, wie die Gespräche nach dem Rennen waren. „Ich komm nächstes Jahr wieder“, hörte man Calza sagen, der bereits Pläne schmiedet, um mit seiner Familie zurückzukehren. Es gibt einfach nichts Schöneres als die Natur und den Sport in dieser Kombination!
Der Radmarathon ist nicht nur ein sportliches Event, sondern auch ein Fest der Gemeinschaft, das lokale Traditionen feiert und die Schönheit der Nockberge in den Vordergrund rückt. Es ist eine Einladung, die eigenen Grenzen zu testen und gleichzeitig die atemberaubende Landschaft zu genießen. Wer weiß, vielleicht wird dieser Marathon auch in Zukunft zum Treffpunkt für Radler aus ganz Europa. Und wer weiß, vielleicht stehen wir nächstes Jahr wieder hier und berichten über neue Rekorde und noch mehr strahlende Gesichter!