In Kärnten blüht die Innovation! Das Projekt „SmartCycle Wolfsberg – Digitale Kreislaufwirtschaft an der HTL“ hat beim ROTARY Klima & Umwelt Award Kärnten 2026 den hervorragenden 2. Platz ergattert. Diese Auszeichnung wurde am 10. Juni 2026 in Moosburg verliehen, und die Freude war groß – nicht nur bei den Schülern, sondern auch bei Professor Harald Weilguni, der das Projekt im Ausbildungsschwerpunkt Betriebsinformatik betreute. Marlon Schuhberber und Dominik Schriebl aus der Klasse 4BHWII waren vor Ort, um die HTL Wolfsberg stolz zu vertreten, begleitet von ihrem Klassenvorstand, Professor Markus Vormaier.

Das Ziel des Projekts ist klar: Eine nachhaltige Reduzierung des Ressourcenverbrauchs im Schulalltag durch clevere digitale Lösungen. Dazu gehört die Entwicklung einer webbasierten Plattform, die die Erfassung, Wiederverwendung und Reparatur von IT-Geräten erleichtert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Einrichtung eines „Repair & Reuse Lab“, wo aussortierte Computer und Laptops analysiert und repariert werden. Hier sollen 30 bis 50 Prozent der Geräte wieder in den Nutzungskreislauf zurückgeführt werden. Das klingt nicht nur sinnvoll, sondern macht auch richtig Spaß, oder?

Ein Schritt in die Zukunft

Die Umsetzung dieser Ideen ist für Herbst 2026 geplant. Das digitale Dashboard wird den Erfolg dokumentieren, indem es festhält, wie viele Geräte wiederverwendet werden und welche CO₂-Einsparungen erzielt werden können. Damit wird nicht nur das Umweltbewusstsein der Schüler gefördert, sondern auch die spannende Verbindung zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit aufgezeigt. Kooperationen mit regionalen Unternehmen und Bildungseinrichtungen sind ebenfalls in der Pipeline – eine Win-win-Situation für alle Beteiligten!

Doch was hat das alles mit dem digitalen Produktpass (DPP) zu tun? Eine ganze Menge! Die Europäische Kommission plant, den DPP ab 2027 einzuführen, um eine digital-unterstützte Kreislaufwirtschaft zu fördern. Dieser digitale Pass wird ein zentraler Informationsträger für Materialien und Produkte sein – von Inhaltsstoffen über Reparierbarkeit bis hin zur Recyclingfähigkeit. So können über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg Informationen ergänzt werden, was für Projekte wie SmartCycle von enormer Bedeutung ist. Das ist nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern ein echter Game-Changer!

Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft

Die Herausforderungen sind allerdings nicht zu unterschätzen. Die Elektrifizierung des Mobilitätssektors und der Anstieg an batteriehaltigen Geräten führen zu einem wachsenden Bedarf an seltenen Rohstoffen. In rohstoffarmen Ländern wird die Kreislaufwirtschaft zur zentralen Strategie. Projekte wie PAnDA, das Lösungen zur Schließung von Stoffkreisläufen entwickelt, zeigen, wie wichtig es ist, produktionsübergreifende Methodiken zu entwickeln. Auch hier wird deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Gesetzgebern unerlässlich ist.

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Die digitale Revolution erfordert innovative Ansätze. Die Schaffung eines dezentralen, vernetzten Wissensspeichers für die Circular Economy wird als Ziel festgelegt. Dabei müssen Daten von unterschiedlicher Herkunft zusammengeführt und ausgewertet werden, wobei Datenschutz und Geschäftsgeheimnisse gewahrt bleiben müssen. Die Aufbereitung und Standardisierung dieser Daten ist eine Herausforderung, die unsere Gesellschaft vor neue Fragen stellt.

Es ist beeindruckend zu sehen, wie Schüler in Kärnten mit ihrem Projekt zur digitalen Kreislaufwirtschaft einen Beitrag leisten, um die Welt ein Stückchen nachhaltiger zu machen. Wenn wir jetzt gemeinsam anpacken, können wir nicht nur Elektroschrott reduzieren, sondern auch die Lebensdauer unserer Geräte verlängern und den Bedarf an Neugeräten verringern. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für unser aller Zukunft!

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