Am 1. Mai 2026 erlebte Hermagor einen lebhaften Frühschoppen, der nicht nur musikalisch von der Stadtkapelle umrahmt wurde, sondern auch als bedeutender politischer Auftakt zur Bürgermeisterwahl 2027 diente. Bei dieser Veranstaltung wurde Siegfried Ronacher einstimmig als Bürgermeisterkandidat der SPÖ Hermagor nominiert. Der erfahrene Politiker, der bereits von 2011 bis 2021 das Zepter in der Stadtgemeinde führte, brachte frischen Wind in die politische Landschaft und versprach, Hermagor voranzutreiben.

Der Vizebürgermeister Roland Jank begrüßte die zahlreichen Besucher herzlich und überleitete das Wort an die weiteren Redner. Neben Ronacher sprachen auch Martin Berger und Klubobmann Luca Burgstaller, der die Wichtigkeit von Zusammenhalt und politischer Geschlossenheit für die Gemeinde betonte. Ronachers Ansprache war geprägt von einem klaren Bekenntnis zu Transparenz in der Gemeindepolitik und der Forderung, die Anliegen der Bevölkerung stärker zu berücksichtigen. Mit einem herzlichen Applaus und zustimmenden Zurufen wurde sein Engagement honoriert.

Ein Zeichen der Wertschätzung

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Geste von Ronacher, der der Stadtkapelle einen Scheck überreichte – ein symbolisches Zeichen der Wertschätzung für die musikalische Begleitung. Die Veranstaltung bot nicht nur politische Inhalte, sondern auch ein buntes Familienfest mit Hüpfburg, Kinderschminken und Fußball-Dart. Kulinarische Köstlichkeiten rundeten das Angebot ab, sodass für jeden etwas dabei war. Organisiert wurde das Fest von Stadtrat Wolfgang Wallner und seinem engagierten Team, die ganze Arbeit investierten, um den Tag unvergesslich zu machen.

Ronacher äußerte sich auch zu den Herausforderungen, die er in der Gemeinde wahrnimmt. Er spürt einen Stillstand und möchte frischen Schwung bringen, insbesondere durch den Erhalt des Strandbades als Erholungsort und die Umsetzung von Bildungsprojekten. Der Umbau des Essl-Hauses steht ebenfalls auf seiner Agenda. „Wir müssen auf die Anliegen der Menschen hören und diese in unsere Entscheidungen einfließen lassen“, so Ronacher.

Wahlberechtigung und Wahlprozess

Die Bürgermeisterwahl wird durch das Mehrheitswahlrecht geregelt, was bedeutet, dass die Wählerinnen und Wähler direkt über ihren Bürgermeister abstimmen können. In Österreich haben alle Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sowie EU-Bürgerinnen und Bürger, die nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind, ab einem Alter von 16 Jahren am Wahltag das Recht, ihre Stimme abzugeben. Für die Kommunalwahlen gilt zudem, dass eine Stichwahl stattfindet, sollte im ersten Wahlgang keine absolute Mehrheit erreicht werden.

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Eine Teilnahme an den Wahlen ist nur für die im Wählerverzeichnis eingetragenen Personen möglich. Auch die Stimmabgabe per Wahlkarte, sei es durch Briefwahl oder vor der örtlich zuständigen Wahlbehörde, ist eine Option, die den Wählerinnen und Wählern zur Verfügung steht. Die Fristen und Abläufe für die Beantragung von Wahlkarten können jedoch je nach Gemeinde variieren.

Mit der einstimmigen Nominierung von Siegfried Ronacher hat die SPÖ Hermagor ein starkes Signal gesetzt. Die 1.-Mai-Feier 2026 wird wohl als gelungenes Familienfest und als wichtiger politischer Auftakt zur Bürgermeisterwahl 2027 in Erinnerung bleiben.