Am Mittwoch, den 13. Mai 2026, fand in Hermagor-Pressegger See ein beeindruckender Festakt statt, der die Herzen vieler Kärntner höher schlagen ließ. 400 Rekruten, die im April 2026 ihren Dienst angetreten hatten, legten ihr Gelöbnis ab. Der Sportplatz verwandelte sich in einen feierlichen Ort, an dem nicht nur die Rekruten, sondern auch ihre Familien und Freunde zusammenkamen, um diesen besonderen Moment zu feiern. Die Luft war erfüllt von Musik und dem Gefühl von Stolz.

Landeshauptmann Daniel Fellner war zum ersten Mal in seiner Funktion bei einer solchen Zeremonie dabei und würdigte die Rekruten für ihren Mut und ihre Einsatzbereitschaft. „Ihr Dienst an der Heimat ist ein Bekenntnis zu unserer Demokratie“, so Fellner. Er hob die gesellschaftliche Relevanz des Wehrdienstes hervor und betonte, wie wichtig die Verantwortung ist, die die jungen Männer und Frauen übernehmen. Es ist nicht nur ein Dienst, sondern auch ein Beitrag zur Stabilität und zum Schutz demokratischer Werte in Österreich.

Ehrenvolle Zeremonie und musikalische Umrahmung

Die Angelobung wurde vom Militärkommando Kärnten in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See und dem Villacher Pionierbataillon 1 organisiert. Bürgermeister Leopold Astner begrüßte die Ehrengäste und betonte die historische Bedeutung der Region, die oft durch die Unterstützung des Bundesheeres bei Naturkatastrophen geprägt war. Anwesend waren auch zahlreiche Bürgermeister aus umliegenden Gemeinden, die den Rekruten die Ehre erwiesen.

Vor dem feierlichen Akt fand eine Totenehrung am Kriegerdenkmal statt, die den Ernst der Stunde verdeutlichte. In diesem Moment des Gedenkens wurde klar, wie viel die Soldaten für die Sicherheit und den Frieden in unserer Heimat riskieren. Als der Klang der Militärmusik Kärnten unter der Leitung von Oberst Dietmar Pranter durch die Luft schwebte, wurde die Zeremonie zu einem unvergesslichen Erlebnis, das die Anwesenden emotional berührte.

Der Weg der Rekruten

Die 400 Rekruten werden nun in verschiedenen Kasernen in Kärnten ihren Dienst antreten. Dazu gehören das Pionierbataillon 1 in der Rohr-Kaserne in Villach, das Führungsunterstützungsbataillon 1 in der Lutschounig-Kaserne (ebenfalls in Villach), das Jägerbataillon 25 in der Khevenhüller-Kaserne in Klagenfurt und das Stabsbataillon 7 in der Georg Goëss-Kaserne. Auch in der Goiginger-Kaserne in Bleiburg und in der Stabskompanie des Militärkommandos Kärnten in der Khevenhüller-Kaserne werden die Rekruten ihre Fähigkeiten weiterentwickeln.

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Militärkommandant Philipp Eder unterstrich die Notwendigkeit von Professionalität und kontinuierlichem Lernen. „Die Qualität des Wehrdienstes benötigt Zeit“, mahnte Eder, der ebenfalls die Bedeutung von Können und harter Arbeit betonte, um die Überlegenheit zu erreichen, die für die Sicherheit unseres Landes so wichtig ist.

Die Veranstaltung in Hermagor war nicht nur ein feierlicher Akt, sondern auch ein Symbol für den Zusammenhalt und das Engagement der jungen Generation. Ihre Reise hat gerade erst begonnen, und die Herausforderungen, die vor ihnen liegen, werden sie formen und stärken. Es bleibt nur zu hoffen, dass sie mit dem gleichen Mut und der gleichen Entschlossenheit, die sie zu diesem Gelöbnis gebracht hat, auch ihren Dienst antreten.

Für weitere Informationen über das österreichische Bundesheer und seine Aufgaben besuchen Sie bitte bundesheer.at.