Heute ist der 13.05.2026 und in Hermagor gibt es einen Grund zum Feiern. 53 neue Mitglieder wurden erfolgreich in den Aktivstand der Feuerwehren aufgenommen. Ein bemerkenswerter Schritt für die Gemeinschaft, nicht wahr? Besonders, wenn man bedenkt, dass 42 Männer und 11 Frauen sich für diesen ehrenvollen Dienst entschieden haben. Die Ausbildung, die unter der Leitung von Robert Koppensteiner und Christian Zerza stattfand, umfasste insgesamt 37 Stunden – eine Mischung aus Theorie und Praxis, die jedem Teilnehmer ein solides Fundament geben sollte.
Die theoretischen Inhalte waren vielseitig und beinhalteten alles, was man für den Feuerwehrdienst wissen muss. Von den Organisationsgrundlagen der Feuerwehr über Feuerwehrfunk bis hin zu gefährlichen Stoffen und Erste-Hilfe-Maßnahmen – da war alles dabei. Die Modernisierung der Basisausbildung in Kärnten zeigt sich nicht nur in den Inhalten, sondern auch in der Einführung neuer digitaler Lernmittel. Wer hätte gedacht, dass man heutzutage mit mobilen Endgeräten theoretische Wissensüberprüfungen ablegen kann? Das macht das Lernen nicht nur flexibler, sondern auch spannender!
Praktisches Training und spannende Herausforderungen
Was wäre eine Feuerwehrausbildung ohne die praktische Anwendung? Die Teilnehmer lernten die Grundlagen der Löschgruppe, der technischen Gruppe und der Tanklöschgruppe. Aufstellen von Leitern, Einsatz von elektrischen Tauchpumpen und der Umgang mit Handfeuerlöschern gehörten ebenso dazu. Und der Höhepunkt? Das Löschen echter Flammen mit Handfeuerlöschern! Das muss ein aufregendes Gefühl gewesen sein, vor allem, wenn man bedenkt, dass die Firma Zerza Flüssig Gas GmbH die gasbefeuerte Handfeuerlöscher-Übungsanlage kostenlos zur Verfügung stellte. Ein großes Dankeschön dafür!
Besonders bemerkenswert ist, dass zwei Teilnehmer die Wissensüberprüfung mit vollster Punktzahl abschlossen und 19 Kameraden und Kameradinnen sehr gute Erfolge erzielten. Das zeigt nicht nur Engagement, sondern auch, wie ernst die angehenden Feuerwehrleute ihre Ausbildung genommen haben. Bezirksfeuerwehrkommandant Herbert Zimmermann ließ es sich nicht nehmen, den Absolventen und dem Ausbildnerteam seinen Dank auszusprechen. Und auch der Dorfgemeinschaft Rattendorf gebührt ein großes Dankeschön für die Bereitstellung der Räumlichkeiten im Gemeinschaftshaus.
Moderne Wege des Lernens
Die Ausbildung selbst ist ein spannendes Beispiel dafür, wie sich Feuerwehrwissen in leicht verständlicher Form vermitteln lässt. Mit der Nutzung von Schrift, Bild und Erklärvideos wird das Lernen abwechslungsreich gestaltet. Online-Tests nach jedem Kapitel helfen, den eigenen Wissensstand zu überprüfen – eine praktische Möglichkeit, um sicherzustellen, dass alles sitzt. Das Ganze ist rund um die Uhr und ortsungebunden möglich, was vor allem für Freiwillige, Jugendfeuerwehren und Berufsfeuerwehren von großem Vorteil ist. Wer neu einsteigt, hat so die Chance, sich Fachwissen anzueignen und einen Überblick über den Beruf zu erhalten.
Man merkt, dass die Feuerwehren in Kärnten nicht nur auf Tradition setzen, sondern auch modernste Lernmethoden integrieren. Das ist wichtig für die Zukunft und zeigt, wie ernst man die Ausbildung in der heutigen Zeit nimmt. Schließlich geht es nicht nur um das Löschen von Bränden, sondern auch um den Schutz unserer Gemeinschaft. Ein Hoch auf die neuen Feuerwehrmitglieder und all die engagierten Ausbilder!