In Feldkirchen ist zurzeit ein ganz besonderes musikalisches Ereignis am Laufen! Bis zum 30. August findet in der Stiftskirche Ossiach ein Musiksommer statt, der nicht nur die Ohren, sondern auch die Herzen berührt. Hier wird richtig Stimmung gemacht! Der Fokus liegt auf moderner, rhythmischer Sakralmusik – eine spannende Mischung, die Brücken zwischen den Generationen schlagen soll. Ein kreatives Unterfangen, wenn man bedenkt, wie oft die Musik unsere Vorstellungen von Tradition und Moderne herausfordert.

Die Juli-Termine sind bereits gesetzt und versprechen unvergessliche Erlebnisse. Am Sonntag, dem 12. Juli, um 10 Uhr, eröffnet die Messe mit dem Chor Kayama den Reigen. Weiter geht’s eine Woche später, am 19. Juli, wenn Horst, Marisa und Julia Lippitsch die Messe musikalisch gestalten. Besonders schön wird der „Oma, Opa und Enkel“-Sonntag am 26. Juli – eine Gelegenheit, um gemeinsam alte und neue Melodien zu feiern. Und nicht zu vergessen: Am Samstag, dem 1. August, wird Wolfgang Kogert auf der Knoller-Orgel Musik von Georg Muffat im Rahmen des Carinthischen Sommers spielen. Ein Hochgenuss für alle Musikliebhaber!

Ein Fest der Sakralmusik

Ein Blick über die Grenzen von Feldkirchen hinaus zeigt, dass Sakralmusik in Österreich eine lange Tradition hat. Nehmen wir das Festival Musica Sacra in St. Pölten, das seit über 50 Jahren besteht und das älteste Festival seiner Art in Niederösterreich ist. Gegründet 1973 von der Stadt und der Diözese St. Pölten, zieht es internationale Künstler an und feiert heuer sein 50-jähriges Bestehen. Die Domorgel, die 1973 in der Domkirche eingebaut wurde, ist ein wahres Meisterwerk aus der Schweizer Metzler-Orgelmanufaktur. Man kann sich nur vorstellen, wie die Töne sich durch die historischen Mauern entfalten und die Zuhörer in ihren Bann ziehen.

Das Festival bietet nicht nur Konzerte, sondern auch repräsentative Gestaltungen von Sonntagsgottesdiensten in Klosterkirchen. So wird die Verbindung zwischen Musik und Spiritualität auf eindrucksvolle Weise erlebbar. Jährlich treten sowohl heimische als auch international renommierte Künstler:innen auf, was die Vielfalt der Darbietungen unterstreicht. Ab 2024 wird Domkapellmeister Valentin Kunert die Intendanz übernehmen und neue Ansätze zwischen sakraler und weltlicher Musik erkunden. Es bleibt also spannend, wie sich die Tradition weiterentwickeln wird.

Während wir in Feldkirchen den Musiksommer genießen, können wir uns sicher sein, dass die Kraft der Musik uns alle verbindet. Und wer weiß, vielleicht wird auch der eine oder andere Zuhörer inspiriert, selbst die Stimme zu erheben oder ein Instrument in die Hand zu nehmen. Musik ist schließlich das schönste Geschenk, das wir einander machen können!

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