In Feldkirchen wurde kürzlich ein spannender Wettkampf ausgetragen, der die kleinen Heldinnen und Helden von morgen hervorhebt. Bei der Zivilschutz-Kindersicherheitsolympiade „Safety Tour“ haben die Kinder der 3. und 4. Klassen gezeigt, was sie gelernt haben. Ziel dieser Veranstaltung ist es, den jungen Teilnehmern beizubringen, Gefahren zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. Rund 3.500 Kinder in Oberösterreich haben an den Bezirksbewerben teilgenommen, und die VS Puchenau konnte sich mit ihrer 3a-Klasse den Sieg sichern. Die 4a und 4c der VS Feldkirchen belegten die Plätze zwei und drei.

Bürgermeister David Allerstorfer und Vertreter der Einsatzorganisationen waren bei der Siegerehrung anwesend und würdigten die Leistungen der Schülerinnen und Schüler. Zivilschutz-Bezirksleiter Reinhold Peherstorfer lobte das Wissen und die Disziplin der Kinder, die im Rahmen dieser Olympiade nicht nur Sicherheitsfragen beantworteten, sondern auch einen Sicherheitsparcours mit einem Scooter absolvierten. Außerdem lernten sie, sich mit Gefahrenpiktogrammen auseinanderzusetzen und erhielten wertvolle Einblicke in die Aufgaben der Einsatzkräfte, die für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen.

Wissen, Teamarbeit und Auszeichnungen

Die „Safety Tour“ besteht aus verschiedenen Aktivitäten, die nicht nur Wissen erfordern, sondern auch Teamarbeit fördern. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich im Rahmenprogramm über den Arbeitsalltag der Feuerwehr, Polizei und des Roten Kreuzes zu informieren. Jeder Teilnehmer erhielt eine persönliche Urkunde, während die ersten drei Siegerklassen mit Pokalen und Klassenurkunden belohnt wurden. Solche Veranstaltungen sind nicht nur schulbezogen, sondern tragen auch zur Bildung und Sicherheit unserer Kinder bei, wie die Bildungsdirektion Oberösterreich betont.

Die nächste Etappe für die Siegerklasse der VS Puchenau führt zum Landesfinale, das am 3. Juni in Traun stattfindet. Hier wird die beste Klasse aus Oberösterreich ermittelt, die dann beim Bundesfinale in Wien antreten wird. Dies zeigt, wie wichtig die Förderung des Sicherheitsbewusstseins bei Kindern ist und wie sie zu Vorbildern für ihre Familien werden können, wie OÖ Zivilschutz-Präsident NR Bgm. Michael Hammer unterstreicht.

Zivilschutz im Bildungssystem verankern

Die Bedeutung von Zivilschutz und Sicherheitsbildung wird auch auf politischer Ebene erkannt. Innenminister Alexander Dobrindt plant, Zivilschutz im Lehrplan deutscher Schulen zu verankern, um Schüler auf Krisensituationen wie Stromausfälle und Naturkatastrophen vorzubereiten. Die geplante Einführung einer verpflichtenden Doppelstunde pro Halbjahr zum Thema Zivilschutz könnte auch ein Vorbild für ähnliche Initiativen in Österreich sein.

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Insgesamt zeigt die „Safety Tour“, dass es nicht nur um den Wettbewerb geht, sondern um das Erlernen wichtiger Fähigkeiten, die im Ernstfall Leben retten können. Durch Veranstaltungen wie diese wird das Bewusstsein für Sicherheit geschärft und die Kinder auf die Herausforderungen vorbereitet, die in einer sich ständig verändernden Welt auf sie zukommen können.