Heute ist der 6.05.2026 und es gibt aufregende Neuigkeiten aus Feldkirchen! Der Ettenhuber-Betriebshof hat kürzlich eine bedeutende Erweiterung erfahren und wurde mit einem feierlichen Event eröffnet, an dem Größen wie Bernd Rosenbusch vom MVV, die Ettenhuber-Brüder Ralf und Josef, Landrat Christoph Göbel und Bürgermeister Andreas Janson teilnahmen. Ein großes Ding – das kann man nicht anders sagen. Mit stolzen 7 Millionen Euro, wovon 1,5 Millionen Euro Fördermittel vom Freistaat stammen, wurde dieses Projekt realisiert. Da fragt man sich, was man für dieses Geld alles bekommt!
Der neue Bau hat einiges zu bieten: Im Keller gibt es 42 Stellplätze für die Fahrzeuge der Fahrer sowie Technik für Wärmepumpen und Waschmaschinen – ganz praktisch. Das Erdgeschoss kann mit 18 Bussen und 13 weiteren Busstellplätzen aufwarten. Und das Beste: Oben warten Wohnungen für die Fahrer und Gemeinschaftsräume. Das ist nicht nur eine tolle Sache für die Mitarbeiter, sondern auch eine Antwort auf das drängende Problem der Wohnungssuche für viele Fahrer, die oft aus Ungarn, Kroatien und Indien stammen und hier ein neues Zuhause suchen.
Ein Blick in die Ettenhuber-Geschichte
Die Wurzeln der Ettenhuber Firmengruppe reichen zurück bis ins Jahr 1945, als Josef Ettenhuber die Autobus Ettenhuber GmbH gründete. Ursprünglich in Dorfen gestartet, hat sich das Unternehmen über die Jahre enorm entwickelt. 1969 wurde der eigenständige Busbetrieb ins Leben gerufen – und das war erst der Anfang! Die 1979 erfolgte Aufnahme in den Münchner Verkehrsverbund (MVV) markierte einen weiteren Meilenstein, gefolgt von zahlreichen Übernahmen und Expansionen in den folgenden Jahrzehnten.
So wurde 2012 der moderne Busbetrieb in Feldkirchen mit einer neuen Wagenwaschanlage und einer Betriebstankstelle eröffnet. Man könnte sagen, dass Ettenhuber längst zur Institution im öffentlichen Verkehr geworden ist. Aktuell zählt die Flotte 150 Busse, von denen bereits 10 elektrisch fahren. Tendenz steigend: Im nächsten Jahr sollen 60 neue E-Busse hinzukommen. Nachhaltigkeit hat also auch hier Einzug gehalten, was ganz im Sinne der Zeit ist!
Ein wichtiger Arbeitgeber für die Region
Mit rund 300 Mitarbeitern, davon 250 Fahrern, spielt Ettenhuber eine entscheidende Rolle in der lokalen Wirtschaft. Und es ist kein Geheimnis: Viele der Fahrer besitzen keinen deutschen Pass. Das zeigt, wie international die Belegschaft ist. Die 85 % Ausländerquote bringt frischen Wind und eine bunte Mischung in den Betrieb. Jährlich werden 60 bis 70 neue Fahrer eingestellt – ein klarer Indikator für den stetigen Wachstumskurs des Unternehmens.
Bürgermeister Andreas Janson hebt die Bedeutung von Ettenhuber für die Gewerbesteuereinnahmen hervor. Es ist nicht nur ein Arbeitgeber, sondern auch ein Motor für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Und die Herausforderungen? Die Wohnungssuche für die Fahrer ist nach wie vor ein großes Thema. Ettenhuber begleitet oft Wohnungstermine, um den neuen Mitarbeitern den Start in der neuen Heimat zu erleichtern.
Ein Blick in die Zukunft
2023 wird ein spannendes Jahr für Ettenhuber: Die Einweihung der Wasserstofftankstelle in Glonn steht bevor, und mit dem ersten Wasserstoffbus in Deutschland hat das Unternehmen bereits einen Schritt in die Zukunft gewagt. Die Pläne für weitere 50 E-Ladepunkte und eine PV-Anlage zur Stromgewinnung sind ebenfalls in der Pipeline. Damit zeigt Ettenhuber nicht nur unternehmerisches Geschick, sondern auch ein großes Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt.
Die nächsten Monate versprechen also viel – nicht nur für die Ettenhuber-Familie, sondern auch für die gesamte Region. Man darf gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln, und vielleicht gibt es bald noch mehr positive Nachrichten aus Feldkirchen!