Am 23. April 2026 fand das European Business Forum an der Hochschule Burgenland in Eisenstadt statt. Unter dem Motto „Made in Europe – Wiederentdeckung der europäischen Wirtschaft“ versammelten sich burgenländische Unternehmerinnen und Unternehmer, um über die Zukunft und die Stärke des europäischen Wirtschaftsraums zu diskutieren. Die Veranstaltung bot eine Plattform, um die Herausforderungen und Chancen heimischer Unternehmen, die weltweit exportieren, zu beleuchten.

Die Veranstaltung wurde von Gerda Füricht-Fiegl, der Leiterin des Masterstudiengangs European Studies – Management of EU Projects, organisiert. Sie hatte das Ziel, die Autonomie der heimischen Wirtschaft zu fördern und die Abhängigkeit von ausländischen Märkten zu reduzieren. In den Diskussionen standen vor allem die Produktionsfaktoren und die strategische Neuorientierung im Fokus.

Expertise und Diskussion

Key-note-Speaker Michael Ploder vom Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Innovationsforschung der Joanneum Research Graz eröffnete die Diskussion mit einem spannenden Vortrag über die globalen Herausforderungen, die die europäische Wirtschaft betreffen. Er betonte die Rolle von Hochschulen als „Gamechanger“ für die Ausbildung zukünftiger Führungskräfte. In der anschließenden Podiumsdiskussion kamen auch die eingeladenen Referenten zu Wort: Lisa Smith, Co-Founder und Vorstandsvorsitzende von Prewave, Christina Glocknitzer, Geschäftsführerin von Seal Maker, und Werner Trenker, Geschäftsführer von Med Trust.

Ein zentrales Thema der Diskussion war die Auseinandersetzung mit europäischen Regulierungen. Pharma- und Industrievertreter äußerten Kritik an den bestehenden Vorschriften, die sie als geschäftsschädigend empfinden. Auf der anderen Seite hoben Vertreter aus dem Weinmarketing die Vorteile der europäischen Qualitätssicherung hervor, was die Diskussion umso spannender machte.

Innovationen und Lösungen

Besonders beeindruckend war Lisa Smiths Präsentation, in der sie softwaregestützte Ansätze zur Einhaltung der Lieferkettendarstellung vorstellte. Diese innovativen Lösungen könnten dabei helfen, die Anforderungen an die Lieferkette effizient umzusetzen und die heimischen Unternehmen zu unterstützen. Die Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass neue Partnerschaften und strategische Neuausrichtungen notwendig sind, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu meistern.

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Kooperationspartner und Netzwerke

Das European Business Forum wurde in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsagentur Burgenland, der IV Burgenland und dem Wirtschaftsforum der Führungskräfte Burgenland durchgeführt. Diese Kooperationspartner spielen eine entscheidende Rolle dabei, den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern und die burgenländische Wirtschaft zukunftsfähig zu gestalten.

Mit dieser Veranstaltung hat die Hochschule Burgenland nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Diskussion über die europäische Wirtschaft geleistet, sondern auch einen Raum geschaffen, in dem sich Unternehmerinnen und Unternehmer vernetzen und neue Ideen entwickeln können. Ein wichtiges Event, das sicherlich nachhaltige Impulse für die heimische Wirtschaft setzen wird.