In Oberpullendorf war es wieder einmal soweit: Die Athleten des Leichtathletik Mittelburgenland (LMB) haben sich bei verschiedenen Wettkämpfen in Hochform präsentiert. Das Geschehen war bunt gemischt – von Nachwuchsmehrkämpfen über Straßenläufe bis hin zu einem internationalen Extremrennen. Es ist einfach beeindruckend, was die Sportlerinnen und Sportler alles leisten können!
Am 22. Mai durften die LMB-Athleten in der Leichtathletik Arena Eisenstadt ihr Können unter Beweis stellen. Bei den Burgenländischen Landesmeisterschaften und dem Bewerb „Next Generation for Olympia“ traten die Geschwister Samira und Jamila Friedl aus Stoob in der Altersklasse U10 an. Für die beiden war es eine großartige Gelegenheit, Wettkampferfahrung in Disziplinen wie dem 60-Meter-Sprint, 100-Meter-Hürden, dem 600-Meter-Lauf und dem Vortex-Wurf zu sammeln. Wer hätte gedacht, dass man in so jungen Jahren schon so viel erleben kann?
Starke Leistungen und spannende Ergebnisse
Matthias Blecha war ebenfalls am Start und konnte über 1.500 Meter in 4:37,92 Minuten den dritten Platz in der Allgemeinen Klasse erzielen, was ihm die verdiente Bronze-Medaille einbrachte. Ein tolles Gefühl, wenn man das Treppchen erklimmt! Nur zwei Tage später, am 24. Mai, nahmen die LMB-Athleten am Akademieparklauf in Wiener Neustadt teil. Dominik Friedl schaffte über 10 Kilometer eine Zeit von 43:41,3 Minuten, was ihm den 12. Platz gesamt und den 5. Platz in der Klasse M30 sicherte. Josef Wiedeschitz hingegen lief die 5 Kilometer in 29:34,7 Minuten und belegte damit Rang 101 gesamt und Platz 12 in der Klasse M60. Ein ordentliches Tempo, das die Zuschauer zum Staunen brachte!
Die jüngeren Friedl-Schwestern waren auch beim Akademieparklauf wieder aktiv. Jamila schaffte über 800 Meter eine Zeit von 3:17,7 Minuten und erreichte den 5. Platz in der Klasse WU10. Samira lief die 400 Meter in 2:00,9 Minuten und belegte Rang 13 in der Klasse WU8. Man könnte sagen, dass die beiden schon echte kleine Profis sind!
Extremleistungen auf der Gravel-Strecke
Aber das war noch nicht alles! Drei LMB-Athleten wagten sich an das „Seven Serpents Quickbite“ Ultra-Gravelrennen, das über 530 Kilometer und mehr als 10.000 Höhenmeter führte. Manuel Grafl bewältigte die Strecke in 61 Stunden und 15 Minuten und erreichte als 66. das Ziel. Paul Mayerhofer-Pogats und Josef Horvath liefen als Duo und kamen nach 88 Stunden und 55 Minuten auf die Plätze 33 und 34 in der Teamwertung. Das ist eine Leistung, die Respekt einflößt – die Strapazen und Herausforderungen bei so einem Rennen sind einfach enorm!
In einem ganz anderen Teil der Welt, nämlich in Schottland, fand der Gralloch Ultra statt – Teil von „The Gralloch“, einem aufregenden Gravel-Festival. Hier stellten Damien Clayton und Zoe McIntosh die ersten offiziellen Bestzeiten auf. Clayton absolvierte die 323 Kilometer lange Strecke in 12:02:59, während McIntosh 15:00:46 benötigte. Teilnehmer aus 19 Nationen, mit einem Altersbereich zwischen 14 und 61 Jahren, waren anwesend und 37 % von ihnen nahmen zum ersten Mal an einem Ultra-Event teil. Das zeigt, wie populär der Trend zu solchen Extremsportarten geworden ist.
Ein Blick in die Zahlenwelt
Eine beeindruckende Zahl aus der Welt der Ultramarathons: Die DUV präsentiert eine Ergebnisse-Datenbank mit sage und schreibe 10.346.350 Leistungen von 2.471.816 Läufern in 117.470 Ultramarathon-Events. Rankings werden aus dieser Datenbank generiert, und das Team der DUV-Statistiker kümmert sich um die unzähligen Daten. Die Möglichkeit, Ergebnisse zu korrigieren oder zu ergänzen, zeigt, wie wichtig die Gemeinschaft im Sport ist. Manchmal schleichen sich Fehler ein, und jeder, der an einem Event teilnimmt, kann dazu beitragen, dass alles korrekt ist.
In Oberpullendorf steckt viel Leidenschaft und Engagement im Sport. Die LMB-Athleten zeigen, dass harte Arbeit und der Wille, immer besser zu werden, sich auszahlen. Man darf gespannt sein, was die nächsten Wettkämpfe bringen – die Vorfreude ist auf jeden Fall groß!