Es ist ein ganz normaler Tag in Oberpullendorf, aber für eine Frau, die an Leukämie leidet, könnte eine junge Frau aus Stoob, die sich entschlossen hat, Stammzellen zu spenden, einen Lichtblick bringen. Michelle, erst 834. Stammzellspenderin von „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“, hat sich im Dezember 2024 bei einer Typisierungsaktion in Eisenstadt registriert. Elf Monate später, als die Nachricht kam, dass ihre Zellen passend sind – da hat ihr Herz sicher einen kleinen Sprung gemacht! So ein Anruf, das ist wie ein kleines Wunder.

Während des gesamten Prozesses stand Michelle die Leukämiehilfe unterstützend zur Seite. Das war wichtig, denn man kann sich bei so etwas schnell verloren fühlen. Viele Fragen schwirren im Kopf herum, aber Michelle fühlte sich gut informiert. Ihre Stammzellenspende fand im AKH Wien statt, und auch der Weg dorthin war begleitet von einem Gefühl der Sicherheit. Sie war bereit, alles zu geben – und das tat sie dann auch. „Ich würde es jederzeit wieder tun“, sagt sie. Diese Entschlossenheit, die ist ansteckend!

Ein weiteres Beispiel für Hoffnung

Und dann gibt es da noch Selina, eine weitere Heldin aus Kärnten. Die 22-Jährige meldete sich 2021 online für eine Typisierung an und wartete geduldig. Auch sie bekam regelmäßig E-Mails von „Geben für Leben“ – mal mit Neuigkeiten, mal mit Aufrufen. Die Wahrscheinlichkeit, tatsächlich als Spenderin ausgewählt zu werden, ist ja eher gering, das weiß jeder, der sich anmeldet. Umso überraschender war die Nachricht, die sie am 30. September 2025 erhielt. Es war wie ein kleiner Schock! Aber auch eine große Freude, denn jemand brauchte ihre Hilfe.

Selina machte sich auf den Weg ins AKH Wien. Dort wurde sie umfassend aufgeklärt und fühlte sich gut aufgehoben, genau wie Michelle. Am 12. November 2025 war es dann soweit – ihre erste Operation, die Knochenmarkentnahme. Die Aufregung, die Nervosität, alles auf einmal. Aber auch das Gefühl, etwas ganz Bedeutendes zu tun. „Ich hoffe, dass ich dem Kind helfen konnte“, sagt Selina. Ihre Gedanken sind bei der Familie, die nun auf eine bessere Zukunft hofft.

Der Weg zur Stammzellenspende

Die Stammzellenspende selbst kann auf verschiedene Arten erfolgen. Die häufigste Methode ist die periphere Stammzellenspende, die in 90% der Fälle angewendet wird. Hierbei erhält der Spender fünf Tage vor der Entnahme ein Medikament, das die Produktion von Stammzellen anregt. Es wird dann ambulant Blut entnommen, was in der Regel ohne Narkose abläuft. Die Knochenmarkspende hingegen, die nur in 10% der Fälle vorkommt, erfolgt unter Vollnarkose und ist ein bisschen komplizierter. Da wird tatsächlich etwas mehr als ein Liter Knochenmark entnommen – und das dauert dann auch eine Stunde. Aber auch hier gibt’s keinen Grund zur Panik, denn alles passiert unter besten Bedingungen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Es ist wichtig zu wissen, dass eine Stammzellenspende keine leichte Entscheidung ist, doch sie kann Leben retten. Die Voraussetzungen sind klar: Ein perfektes Match in der Spenderdatei ist notwendig. Das bedeutet, dass die Gewebemerkmale des Spenders mit denen des Empfängers übereinstimmen müssen. Die Registrierung für eine Spende ist für jeden gesunden Menschen zwischen 18 und 55 Jahren möglich. Und das Typisieren geschieht ganz einfach durch einen Abstrich an der Wange.

Wenn sich jemand für eine Spende entscheidet, ist das ein Akt der Menschlichkeit. Selina und Michelle sind leuchtende Beispiele für Menschen, die sich in den Dienst der guten Sache stellen. Es gibt so viele, die auf eine zweite Chance hoffen. Diese Heldinnen geben nicht nur Stammzellen, sie schenken Hoffnung.