Es war ein aufregendes Wochenende in Neuhaus am Klausenbach, als der Zubringerweg des Peacewalks 2026 feierlich eröffnet wurde. An einem Ort, der mit Geschichte und einem Hauch von Magie aufgeladen ist – Schloss Tabor – versammelten sich 16 Teilnehmer, um den ersten Schritt auf einem der bedeutendsten Friedenswege Europas zu setzen. Benno Döller, der Standort- und Festivalleiter, hieß die Gruppe herzlich willkommen. Mit einem durchtrennenden Band, das symbolisch den Startschuss gab, übernahmen Monika Petanovitsch und Waltraud Hofer die Ehre, während die musikalische Begleitung von Hannah Melbinger für die richtige Stimmung sorgte.

Die erste Etappe war mit etwa 20 Kilometern ganz schön lang. Aber die Strecke, die über Altenhof, den ehemaligen Grenzübergang Bonisdorf und das Dreiländereck führte, war eine wahre Augenweide. Unterwegs gab es nicht nur Pausen zum Verschnaufen, sondern auch nachdenkliche Impulse, um den Geist zu stärken. Schließlich erreicht die Gruppe St. Martin an der Raab, wo sie im Pfarrheim mit einer köstlichen Jause empfangen wurden. So eine Gastfreundschaft ist einfach unbezahlbar!

Auf dem Weg zum Frieden

Am Sonntag ging die Reise weiter. Die zweite Etappe startete in Mogersdorf, wo ein Gottesdienst und der Pilgersegen die Wanderer auf den Weg begleiteten. Die Route führte über den Schlösslberg, Wallendorf, Poppendorf und endete schließlich in der Basilika Maria Heimsuchung in Güssing – ein Ort, an dem Frieden gebetet wurde. Ein Pferdegespann sorgte dafür, dass die Teilnehmer auf den schattenlosen Strecken nicht unter der Hitze litten. Ein ganz schöner Luxus in so einer Hitze! Außerdem gab es eine spannende Führung von Gilbert Lang, der die Geschichte der Adelsfamilie Batthyány lebendig werden ließ.

Der Peacewalk 2026 ist jedoch nicht nur auf den Burgenland-Zubringer beschränkt. Er wird von Juni bis August 2026 in ganz Österreich stattfinden und führt von Vorarlberg über Innsbruck, Salzburg, Linz und Wien bis zum Neusiedler See. Dabei werden wichtige Stationen wie die NS-Gedenkstätten in Mauthausen und Melk angesteuert, wo offene Friedensgespräche stattfinden. Ein großes Ziel ist es, die Menschen zusammenzubringen – Friedensinteressierte, aktive Bürger und zivilgesellschaftliche Initiativen sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Ein Weg voller Möglichkeiten

Die Teilnehmer können sich entscheiden, an einzelnen Etappen oder an der gesamten 15-monatigen Wanderung teilzunehmen, die in Amsterdam am 25. Juni 2026 beginnt. Und das Beste daran? Es gibt keine Teilnahmekosten! Auch wenn es ein langer Weg ist – über 8.500 Kilometer bis nach Jerusalem – so wird jede Etappe von einem bunten Programm aus Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen und Workshops begleitet. Die Geschichten von Menschen, die im Nahostkonflikt gelitten haben, werden für eine tiefere Verbindung und ein besseres Verständnis sorgen.

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Für alle, die neugierig geworden sind: Es stehen noch vier weitere Termine für die Teilnahme am Peacewalk zur Verfügung. Wer Interesse hat, sollte sich schnell anmelden! Fragen können an peacewalk-austria@civilaction.net oder helping-hands@civilaction.net geschickt werden. Der öffentliche Grenzübertritt am 25. Juni um 09:00 Uhr an der Zollbrücke Meiningen ist ebenfalls ohne Anmeldung zugänglich – ein schöner Einstieg in einen Weg, der Hoffnung und Versöhnung verspricht.

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