In der malerischen Kulisse des Weinguts Nehrer in St. Georgen zogen die Grünen Eisenstadt mit ihrem Sommerkino die Besucher magisch an. Rund 70 Leute fanden sich ein, um sich von der Atmosphäre und dem Film „Noch lange keine Lipizzaner“ begeistern zu lassen. Ein Abend, der nicht nur cineastische Freude, sondern auch Raum für tiefgehende Gespräche über Themen wie Staatsbürgerschaft, Zugehörigkeit und Identität bot. Und wer hätte gedacht, dass ein Film so viele Herzen und Köpfe erreichen kann?

Die Grüne-Landessprecherin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner war ebenfalls vor Ort, um den Abend zu bereichern. Samara Sánchez Pöll, die Klubobfrau und Gemeinderätin, fand nur lobende Worte für den Film. Nach der Vorführung gab es einen regen Austausch unter den Besuchern über ihre Eindrücke. Es war spürbar, wie die Diskussion über gesellschaftspolitische Fragen pulsierte – ein ganz besonderer Moment, der zur Reflexion anregte.

Ein einzigartiges Filmangebot

Die Veranstaltung war Teil einer Reihe von Sommerkinos, die von der FREDA – der Grünen Zukunftsakademie – und den GRÜNEN im Burgenland organisiert werden. Der Eintritt zu all diesen Veranstaltungen ist frei, was die Sache umso attraktiver macht! Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Filmprogramm freuen, das nicht nur leicht konsumierbare Unterhaltung verspricht, sondern auch tiefere Einblicke in relevante gesellschaftliche Themen gewährt.

Die nächsten Termine sind bereits festgelegt. Am Samstag, den 4. Juli, wird in Winden am See der Film „Es sind die kleinen Dinge“ gezeigt. Einlass ist um 18.30 Uhr, und um 20.00 Uhr geht’s dann los – im Heiligenkreuzerkeller, was schon allein für ein interessantes Ambiente sorgt! Und das ist noch nicht alles: Nur vier Tage später, am 8. Juli, wird der preisgekrönte Film „Noch lange keine Lipizzaner“ erneut im Weingut Nehrer zu sehen sein. Einlass ist um 20.30 Uhr, Filmbeginn um 21.00 Uhr. Und für alle, die das Thema Gletscher interessiert, gibt es am Freitag, den 10. Juli, in Neufeld an der Leitha die Doku „Requiem in Weiß – Das würdelose Sterben unserer Gletscher“. Hier wird der Sportplatz zum Kino! Bei Schlechtwetter zieht man einfach ins Zelt.

Gesellschaftliche Debatten im Kino

Was diesen Filmabend so besonders gemacht hat, war nicht nur die eindrucksvolle Filmauswahl, sondern auch der Kontext: Die Grünen Eisenstadt haben mit dieser Veranstaltung nicht nur ein kulturelles Highlight gesetzt, sondern auch einen wichtigen Diskurs angestoßen. In einer Zeit, in der Themen wie Identität und Zugehörigkeit immer wichtiger werden, haben sie einen Raum geschaffen, in dem man sich austauschen und gemeinsam nachdenken kann. Das ist mehr als nur Unterhaltung; das ist gelebte Teilhabe an der Gesellschaft.

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Die Grünen Eisenstadt zollten schließlich ihren Dank dem Weingut Nehrer und allen Teilnehmern, die diesen Abend zu einem tollen Erlebnis gemacht haben. Man spürt, dass diese Veranstaltungen weit über das Kinoerlebnis hinausgehen. Es wird diskutiert, nachgedacht und vielleicht auch die eine oder andere neue Perspektive gewonnen. Das ist das wahre Geschenk eines solchen Abends.

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